Montag, 10. Juni 2013

Sommerbegrüßungsparty




Eigentlich war eine „Kaffeeklatschpoolparty“ in unserem Garten an unserem nächsten Ziemlichbestefreundinnentag geplant. Erstmalig haben wir uns nun aber entschieden, den Pool in diesem Jahr nicht zu füllen. Dabei hat es nicht nur etwas mit dem kalten Frühling zu tun. Vielmehr die Tatsache, dass ab Juli unsere Terrasse und damit auch der Pool erneuert wird ließ uns diese Entscheidung treffen. Im nächsten Jahr wird’s dann doppelt so schön in der Hoffnung, dass ich meinen Mann doch noch zu wenigstens einem klitzekleinen Sonnenkollektor überreden kann, um das Wasser aufzuwärmen.

„Stell doch die Tische und Stühle in den Pool.“, schlug eine der Ziemlichbestenfreundinnen letzte Woche vor. Wäre zwar witzig, aber vielleicht mag da nicht jeder runter klettern, der Pool ist tief.
Geändert werden muss ja nur der Name, die Party und der Termin bleiben nämlich.

Also wird aus der „Kaffeeklatschpoolparty“ eine „Sommerbegrüßungsparty“.

Wenn du Zeit und Lust hast, komm doch vorbei.
















Meine Freundinnen und ich wissen, wie man einen Mann zum Lachen, Weinen oder zum Verzweifeln bringt.
Meine Freundinnen und ich kennen jeden Trick, wie man jemanden ins Bett kriegt, vor allem Kinder.
Meine Freundinnen und ich wissen, wo man Geld spart, um es mit vollen Händen wieder auszugeben.
Meine Freundinnen und ich wissen, dass wir eine Überdosis Schokolade überleben können.
Meine Freundinnen und ich haben in Lücken geparkt, die Männer nicht mal gesehen haben.
Meine Freundinnen und ich wissen, dass wir nicht immer Recht haben, aber meistens.
Meine Freundinnen und ich wissen, dass Bauchgefühle oft gute Ratgeber sein können.
Meine Freundinnen und ich wissen, dass nicht jede Geschichte ein Happy End hat.
Meine Freundinnen und ich wissen, dass es mindestens eine Person gibt, die wir in der Nacht anrufen können.
Meine Freundinnen und ich können gleichzeitig zusammen lachen und weinen.
Meine Freundinnen und ich wissen, dass Lachen die schönsten Falten macht.
Meine Freundinnen und ich freuen sich auf dich.

Veranstalter: CZAgape - Kirche im Kino

hm

Der eine Fehler

Heute in meiner Post gehabt:

Als Gott dabei war, die Frau zu erschaffen, war er bei der sechsten Überstunde angekommen. Ein Engel erschien und fragte : ” Warum verbringst Du denn soviel Zeit damit???
Gott antwortete: “Hast Du das Datenblatt gelesen ??? Sie muss komplett waschbar sein, darf aber kein Plastik sein. Sie muss über 200 bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper muss auch laufen können, wenn Sie sich nur mit Diät Cola und Tic Tac ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können.
Sie muss einen Mund haben, der alles heilen kann von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen und Sie wird dies alles mit nur zwei Händen machen!”
Der Engel war über die Ansprüche erstaunt : “Nur zwei Hände?! Und das beim Standard- Modell ??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag, lieber Gott, warte bis morgen um Sie fertig zu machen.”
“Das werde ich nicht mein lieber Engel” sagte Gott, “ich bin so nah dran, diese Kreation die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten.”
Der Engel trat näher und berührte die Frau : ” Aber Du hast Sie so weich gemacht lieber Gott…” – “Sie ist weich” stimmte Gott zu, “aber ich habe Sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung was Sie dulden bzw. durchsetzen kann.”
“Wird Sie denken können?”, fragte der Engel Gott antwortete : “Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können besser als ein Mann.”
Der Engel bemerkte etwas, streckte seine Hand aus und berührt die Wange der Frau. “Upps, es sieht aus als hättest Du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe Dir ja gleich gesagt, dass das alles zuviel Arbeit für einen Tag ist.”
“Das ist keine undichte Stelle” korrigierte Gott, “das ist eine Träne!”
“Für was ist denn die Träne?” fragte der Engel.
Gott antwortete : “Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der Sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis, ihr leuchtendes Selbst in sich und für ihre Mitmenschen, aber auch ihren Stolz ausdrücken kann.”
Der Engel war sehr beeindruckt : “Gott Du bist ein Genie, Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich.”
Ja, das sind sie wirklich! Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und Belastungen, aber Sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich.
Sie lächeln wenn Sie schreien möchten. Sie singen wenn Sie weinen möchten. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit.
Sie akzeptieren kein ” Nein” wenn Sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund.
Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen.
Sie freuen sich wenn Sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen sind traurig wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes.
Sie sind stark auch wenn Sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen das ein Kuß und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können.
Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu Dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E- mailen um zu zeigen, wie sehr sie sich um Dich kümmern möchten.
Das Herz einer Frau ist es, was ihr leuchtendes Selbst ausstrahlt und die Welt zu einem schönerem Ort macht.
Sie bringen Freude Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihrer Familie und ihren Freunden moralischen Beistand. Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!
Wie auch immer… wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, das Sie oftmals vergessen was Sie WERT sind!!!

hm

Ausgesperrt


Mich einfach auszusperren wäre die harmlosere Variante heute früh gewesen, ist sicherlich jedem schon mal passiert. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich immer die härtere Version abbekomme.

Wollte nur schnell noch heute Morgen das Büro aufräumen, weil wir für ein paar Tage dort Gäste beherbergen. Da lag noch ein Karton vom gestern aufgebauten Lattenrost herum, der sollte nur mal eben auf den Balkon, weil wir dort Altpapier und gelbe Säcke lagern. Im Normalfall benutze ich die Balkontür der Küche. Vom Büro gibt es auch eine Tür nach draußen, die ist aber meist verschlossen. „Warum den Umweg durch die Küche nehmen?“, denke ich, öffne die Tür, leg die Pappe in den Korb und schon während ich die Tür zufallen sehe denke ich das böse Wort, dass ich hier nicht veröffentlichen möchte.

Blöderweise hat die Tür von außen einen Knauf und ist nicht zu öffnen.
Tja, da stand ich nun auf meinem Balkon, Richtung Hof, in Bottenau wo alle 20 Minuten mal ein Auto vorbeikommt geschweige denn ein Fußgänger. Am liebsten hätte ich gleich mal „Hilfe“ geschrien, aber erstens hätte mich niemand gehört und zweitens war das einfach nur peinlich. Hatte ich erwähnt, dass ich nicht ganz schwindelfrei bin?

Meine einzige Hoffnung war Jonathan, der unten in seinem Zimmer tief und fest schläft. Aber der hätte mich im Leben nicht gehört. Dann vielleicht unser Mieter, der über uns wohnt. Hab versucht die vier Legosteinchen, die ich vom Aufräumen noch in meiner Hand hielt an sein Fenster zu schmeißen, aber im Werfen war ich schon immer eine Niete und hätte fast das Gleichgewicht verloren.
Auch mehrmaliges Rufen hat ihn nicht aus seiner Wohnung gelockt.

Und in so einer Situation machst du das einzig wirklich richtige was überhaupt möglich ist.

BETEN

Hab mich schon mit dem Gedanken abgefunden, dass ich bis 13.00 Uhr warten muss, wenn nämlich Jonathan zur Arbeit fährt.

Und da höre ich doch tatsächlich zehn Minuten später, wie der Nachbar die Garage öffnet. Rufe laut: „HALLLLOOOO“ "Hilfe" war mir zu peinlich.

Du kannst dir nicht vorstellen wie erleichtert ich war ihn zu sehen.
Holt mir eine Leiter, hilft mir runter, und so konnte ich bei Jonathan am Fenster klopfen, der mir geöffnet hat.

Kam noch rechtzeitig zu meinem Zahnarzttermin und hab für diese Woche genug Abenteuer erlebt.

hm

Sonntag, 9. Juni 2013

Fast


An manchen Tagen sitze ich vor dem Rechner, starte zwei bis drei Anläufe, und mir fällt absolut nix ein, was ich schreiben könnte.

An anderen Tagen hab ich einfach keine Zeit.

Und dann gibt es die Tage, an denen bleibt der Rechner aus, weil ich anderweitig schon so viel gearbeitet habe.

Zwei Tage Lebe- leichter- Coachausbildung liegen hinter mir, sechs hochtalentierte Coachs haben gestern sehr motiviert Appenweier wieder verlassen um zwischen Berlin und Zürich Lebe- leichter- Kurse zu starten. Ich bin immer hin und weg, was wir da für Schätze ins Team bekommen, und musste so manches Mal gestern meinen Hut ziehen vor Ehrfurcht.

Genial dabei ist, dass ich selber auch immer wieder etwas Neues mitnehme, wovon dann meine Lebe- leichter- Teilnehmer profitieren. Ein Geben und Nehmen.

Heute haben wir in der Gemeinde unser neues Klettergerüst eingeweiht, gleich mit Grillen im Garten und anschließender Gemeindestunde – so war mein Wochenende mehr als voller Termine.
Alle Termine die jetzt vor dem Urlaub noch vor mir liegen haben fast nichts mehr mit Arbeit zu tun.





















Da wäre:

Der nächste Ziemlichbestefreundinnentag
Die Theateraufführung der Süßmaus, in der sie eine Hauptrolle spielt
Die Theateraufführung des Großen, in dem er eine Hauptrolle spielt
Unsere jährliche Taufe am See
Unsere jährliche Gemeindegrillparty bei uns im Garten
Der 18. Geburtstag unseres jüngsten Sohnes
……….
Wenn da nicht noch der
Abgabetermin unseres nächsten Buches wäre
Und eine plötzliche Einladung des Verlags nach Holzgerlingen mit wieder neuen Visionen.
……..
hm

Freitag, 7. Juni 2013

Heike allein zu Haus


War ja alles schon länger geplant, aber erst vor ein paar Stunden wurde mir klar, dass ich heute sturmfreie Bude habe. Die Süßmaus übernachtet bei einer Freundin, mein Mann ist beim Männerabend, die Jungs in der Gemeinde. Bleibe nur ich.

Ich könnte

-    Ins Fitnessstudio
-    Ins Kino
-    Zu einer Freundin
-    Telefonieren
-    Fernsehen
-    Am Buch schreiben
-    Lesen
-    Wäsche sortieren
-    Keller aufräumen
-    Unkraut jäten
-    …..

Und entscheide mich heute einfach mal früher ins Bett zu gehen, nachdem ich noch drei Minuten die frische Luft und die letzten Sonnenstrahlen genieße.

Morgen bin ich topfit.

hm

Mittwoch, 5. Juni 2013

Tellergröße


Zum Thema „Lebe bewusst“ hatte ich letzte Woche Bilder von gefüllten Tellern, Brot, Müsli und einmal Mittagessen mit im Kurs – als Anschauungsmaterial. Dabei taucht natürlich immer wieder die Frage auf: „Wie viel Essen passt auf einen Teller?“

Natürlich kannst du deinen Teller so füllen oder so. Du sollst satt werden, das ist wichtig, aber nicht übersatt. Bei Lebe leichter geht es darum ein neues Gefühl für Hunger und Sättigung zu entwickeln, und wie bitteschön kannst du das, wenn du dich immer pappsatt isst?

Das Dekor am Rand darf noch zu sehen sein, pflege ich immer zu sagen, hast du keins, denk dir eins.
Und dann setze doch bitte dein Ernährungswissen ein. Den meisten meiner Teilnehmer brauche ich eigentlich zum Thema „Ernährung“ nicht mehr ganz so viel sagen. Ihr seid schon alle Experten. Dieses Thema kennt ihr in und auswendig. Ihr wüsstet eigentlich wie Abnehmen funktioniert.
Lebe leichter soll dir einen Rahmen geben, eine Orientierung, aber auf die Tellergröße musst du selber achten.

Gestern gab es bei uns Brathähnchen mit Rotkohl und Klößen.



























Klar schaffe ich auch locker ein halbes Hähnchen und zwei Klöße.

Aber ich weiß, wenn ich abnehmen oder mein Gewicht halten möchte, dann reicht auch ein Viertel, ein Kloß, viel Rotkohl, etwas Soße und auf jeden Fall 1 EL Preiselbeeren.

Auf nichts verzichten aber in Maßen genießen. Du willst schließlich abnehmen, oder?

hm

Montag, 3. Juni 2013

Venedig

„Willst du nicht alleine fliegen?“, fragt mich mein Mann am Donnerstag doch tatsächlich am Flughafen, nachdem klar war, dass er ohne Visum nicht nach England einreisen darf.
„Quatsch, was soll ich denn alleine in London?“

Er: „Na du schaust dir alles an, machst ein paar Fotos und kommst dann zurück, du hast dich so drauf gefreut.“

Ich: „Du hast dich auch drauf gefreut, und das ist unsere Silberhochzeitsreise, die kann ich nicht alleine machen, und überhaupt, das geht gar nicht.“

Zwanzig Minuten später auf der Autobahn gab er mir dann die beiden Städte zur Auswahl:

„Paris oder Venedig?“

Wir sind dann erst einmal auf die Raststätte um zu schauen, wie wir fahren müssen und was die Wettervorhersage sagt.

Paris kennen wir beide, da waren wir schon, in Venedig noch nicht.

Auch wenn es die längere Fahrt war, wir haben keinen Kilometer bereut.
Hast du eine Ahnung wie es sich anfühlt, wenn du so ganz spontan an deiner Autobahnabfahrt vorbei fährst und einfach ohne Karte, ohne Navi, ohne Hotelbuchung, ohne Internet und ohne eine Ahnung was dich erwartet drauf los fährst?

Das war das Abenteuer schlechthin.

Wir hatten so viel Spaß, es war einfach nur obercool.

Bis Mailand kannten wir die Strecke, und dann wussten wir, hier müssen wir Richtung Osten.
Wie die Kinder haben wir uns gefreut, als wir 250 km später die Brücke nach Venedig überquerten, einen Parkplatz gefunden und den ersten Kanal gesichtet haben. Man kennt Venedig ja aus Filmen und Büchern, aber wenn du diese Stadt auf Wasser dann live erlebst ist das einfach nur gigantisch. Und das so spontan, ohne Vorbereitung.






















Ich war völlig verzückt.

Nach zwei Anläufen unser erstes Hotel gefunden, insgesamt in drei verschiedenen Hotels übernachtet, Venedig zu Fuß erkundet, in Straßencafés gesessen,  Gondel gefahren und zum Abschluss nochmal für einen halben Tag nach Verona gefahren auf den Spuren von Romeo und Julia.

Na wenn das mal nicht romantisch war.

hm