Donnerstag, 7. November 2013

Weihnachtskugeln Anfang November



„Sorry, aber die Weihnachtskugeln bekommst du nächste Woche.“, muss ich mich bei den letzten erfolgreichen Teilnehmern am Dienstag in meinem Lebe- leichter- Kurs entschuldigen.
Motivationskugeln nennen wir sie. Und die dürfen sie sich zusammen mit einer Lichterkette in ein schönes Windlicht legen – sozusagen als Erfolgsvisualisierung.

Unsere Teilnehmer bekommen sie ab einer Abnahme von 3 kg nach jeweils 500 g. Für die 3 Kilo gibt’s vorher ein Lebe- leichter- Nachtischglas. Ja, und wie bei Beate hab ich so manche richtige Absahner. M. bekam diese Woche ihre 13. Kugel. War in der glücklichen Lage nochmals zwei Tonnen Kugeln zu ergattern, bevor das Weihnachtsgeschäft auch in Oberkirch eingestellt wird, so wie bei Beate in Würzburg.

Warum ich am Dienstag dennoch nicht genügend mehr hatte?

Sohn Nr. 3 hatte mein Auto aufgrund von fehlendem Licht in die Werkstatt gebracht und sollte es eigentlich abends wieder nach Hause bringen. Blöderweise ging ihm aber beim Ausprobieren der verschiedenen Scheinwerfer die Batterie aus. Und so kam er mit Leihwagen nach Hause.

„Sorry mein Lieber, ich muss dich leider nochmal in den Betrieb schicken. Im Auto ist meine Waage, die Roll ups und das ganze andere Lebe- leichter- Zeugs was ich für die Arbeit morgen früh brauche.“
Leicht genervt brachte mir das Kind fast alles was ich brauchte. 

Bis ich Dienstagabend feststellte, dass mir eine Tonne der goldenen Kugeln fehlte. Meine Teilnehmer hatten vollstes Verständnis, die Kugeln werden nachgeliefert.

Nur als ich meinen Sohn fragte, wo denn die Kugeln seien bekam ich zur Antwort: „Na, du wolltest dein Lebe- leichter- Zeugs, woher sollte ich bitteschön wissen, dass du Anfang November schon Weihnachtskugeln brauchst?“

Na, da hat er Recht.

hm

Montag, 4. November 2013

Ohne Schrittzähler




Der Schrittzähler wird morgen erst geliefert, trotzdem hab ich das Laufen heute gleich mal ausprobiert. Sagt mir nämlich mein Töchterchen gestern Abend: „Mama, ich glaube ich muss mich mehr bewegen.“ Biete ihr SOFORT an, dreimal wöchentlich mit ihr zu laufen.
„Dann brauche ich aber neue Turnschuhe.“

Na diese Schliche kenn ich schon von den Jungs und von meinem Mann. Erst brauchen sie das komplette Outfit bevor sie auch nur an Sport denken. Und wenn dann alles da ist, war’s das.
Also biete ich ihr an: „Ok, wenn du in den nächsten 14 Tagen mindestens dreimal die Woche mit mir läufst kaufe ich dir ein Paar Turnschuhe.“ 

Für Schuhe tut die Süßmaus und die Mutter fast alles.

Also sind wir zwei heute Arm in Arm eine Stunde durch unsere Weinberge gewalkt. Wie cool ist das denn? So ein Mutter- Tochter- Ding mit großem Nutzen.

Laufen, quatschen, Zeit haben, lachen, stehen bleiben, staunen und das Leben genießen.

Ob mit oder ohne Schrittzähler.

hm

Soll super lecker sein

 schreibt mir H.

Und da dachte ich so, dass magst du bestimmt auch:

Saftiges Vollkornbrot
 
280g Roggenschrot
280g Weizenschrot
je 100g Sesam, Sonneblumenkerne, Leinsamen
50g Kürbiskerne
eine Handvoll Haferflocken
100g Rübensirup
1 Liter Buttermilch
500g Weißmehl (Dinkel Typ 630)
Salz (ca. 1EL)
3 P. Trockenhefe
 
Alles zu einem Teig verarbeiten (läßt sich gut mit den Knethaken vom Handrührgerät machen)
gehen lassen
(ergibt eine große Kastenform)
 
3 h backen bei 145°C, in der 1. Std. abdecken.
 
hm

Samstag, 2. November 2013

10.000 Schritte

Beate hat damit angefangen, mittlerweile gibt es kaum noch einen Lebe- leichter- Coach, der ohne Schrittzähler durch die Gegend läuft.

Ich hatte bei einer Aktion sogar einen kostenlosen zugeschickt bekommen, mit der Erkenntnis, dass er leider nicht funktioniert. Also werde ich mir doch den von Beate empfohlenen mal zulegen. Denn so ganz uninteressant ist es gar nicht, wie viele Schritte wir pro Tag zurücklegen.







Warum Schritte zählen?

Weil 10.000 Schritte am Tag zusätzlich 2500 bis 3000 Kalorien in der Woche verbrennen, weil sie das Risiko von Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes deutlich senken. Weil du dich einfach wohler fühlst, wenn du ein bewegtes Leben führst.

Und weil du sonst keine Ahnung hast wieviel du in WIRKLICHKEIT läufst, gibt dir so ein Schrittzähler relativ eindeutige Auskunft. Das Maß an Bewegung wird nämlich ziemlich häufig überschätzt.

Und weil ich es jetzt auch wissen will, werd ich mir das Teil bestellen.

Und dann darfst du mal gespannt sein, wieviel ich so laufe.


hm

30 Minuten




Einer der großen Vorteile hier in Süddeutschland sind definitiv die vielen Feiertage. Während ich heute mit meiner Freundin in Bremen telefoniere, hatte sie keine Ahnung davon, dass wir hier gestern frei hatten. Auch am 6. Januar und an Fronleichnam gibt es in Norddeutschland keine Feiertage. Fühle mich sehr begünstigt hier. 

Feiertag bedeutet bei mir allerdings nicht automatisch einen freien Tag. Dennoch genieße ich den Wecker nicht stellen zu müssen. Nicht, dass ich ewig lange schlafen würde, aber alleine das Gefühl erst dann aufzuwachen, wenn der Körper wach wird ist schon nett. 

Und dann hab ich doch tatsächlich gestern den ganzen Tag im Bett gesessen und gelesen, und mich 0 bewegt.  Hatte mir ein Buch zur Vorbereitung meiner Predigt bestellt, und das ist jetzt fast durchgelesen.

„Hey, das ist so viel Stoff, kann ich nächste Woche nochmal predigen?“, frage ich meinen Mann.

Er: „Nö.“

Ich: „Na, das schaffe ich niemals in nur einer Predigt.“

Er: „Tja, dann weißt du, wie es mir jede Woche geht. Überleg dir was, du hast 30 Minuten.“

Na, da hör ich einfach nach 30 Minuten auf und sag: „Den Rest könnt ihr selber lesen.“

Mal gut, dass ich gleich drei von den Büchern bestellt hatte.

hm

Freitag, 1. November 2013

Kein Plan

Schaue gerade mit der Süßmaus " The voice of Germany "

Sagt im Vorspann jemand der Teilnehmer: " Ich hab keinen Plan B."

Daraufhin zuckt die Süßmaus mit den Schultern: " Tja, wer nicht vorgesorgt hat, der hat halt auch keinen Plan B. "

hm

We will rock you



Wie entstehen Predigtthemen? Wir haben meist immer eine Predigtreihe von 4 bis 6 Wochen. Da ging es in diesem Jahr um Themen wie:

„Gold“

„All you need is love“

“Es war einmal”

“Leben in…”

Manchmal springt uns einfach eine Idee im Gespräch an, oft finden wir sie im Gebet. Die Idee zur aktuellen Predigtreihe bekamen wir in einem Zelt auf dem Cannstadter Vasen.

Wenn über 3000 junge Leute auf Festzeltgarnituren stehen und brüllend mitsingen „We will rock you.“, dann denkst du als Christ automatisch: „Diese Begeisterung wünsche ich mir in unseren Gottesdiensten. Diesen Hype hätte Jesus verdient, was wäre, wenn wir so begeistert zu Gott singen?“

Na, und dann sagst du zu deinem Mann: „Hey, das wäre doch ne super Predigtreihe.“

Und er nickt.

Sonntag predige ich und weiß schon seit einer Weile, was dran ist. 

Ich glaube es wird rocken, anders als du denkst.

Aber stell dir mal vor, Gott würde dein Gebet erhören?

hm