Montag, 12. Januar 2015

Richtige Arbeit


Ich hole unsere kleine Pflegetochter heute vom Kindergarten ab, da fragt sie mich, was ich denn so gemacht habe. 

Ich: „Ich hab gearbeitet.“

Sie: „Was denn?“

Ich: „Am Computer.“

Sie: „Gell, morgen fängt deine richtige Arbeit an.“

Ich: „Ja genau, morgen fängt die richtige Arbeit an.“

Wie erklärst du einer Sechsjährigen meinen Job? Die Kleine ist sehr süß und erzählt den ganzen Tag. Das darf sie auch. Nur ab und zu, wenn ich mich am Rechner SEHR konzentrieren muss, dann bitte ich sie mal kurz nicht zu reden, weil ich sonst einen Fehler mache. Das versteht sie. 

Abends bringe ich sie meistens ins Bett. Das hat sie am Liebsten. Aber sie weiß, dass ich ab morgen, zweimal wöchentlich abends auf der richtigen Arbeit bin, und dass dann mein Mann sie ins Bett bringt.

Morgen startet meine richtige Arbeit.



Du darfst dich noch anmelden.   


hm

Freitag, 9. Januar 2015

Vom Backen und Kochen


Sitze Montagabend bei einer Geburtstagsfeier neben einer Bekannten und wir hatten es vom Thermomix. Sie benutze ihren nur zweimal monatlich.

Ich gucke sie völlig verständnislos an. Wie kann man einen Thermomix besitzen und den so wenig benutzen? Ich hab ihn ständig in Gebrauch, würde ohne einen zweiten Mixtopf im Leben nicht auskommen und hab sogar mal kurz überlegt, mir einen zweiten Thermomix anzuschaffen. 

Und dabei koche ich jetzt nicht ständig komplette Gerichte, dafür sind wir einfach zu viele Personen.

Aber auch so brauche ich ihn STÄNDIG.

Vorgestern: 

Rote-Beete-Apfel-Salat

1 Rote Beete
1 Apfel 
1 EL Zitronensaft
1 TL Ahornsirup
1 Prise Salz

Lachsaufstrich

200 g Räucherlachs
200 g Frischkäse
1/2 Zwiebel




Gestern:




Beates Weltbester Hefezopf





Ich hab noch nie so einen leckeren Hefezopf gebacken, muss mich hier mal ganz offiziell bei Beate S. bedanken, die ich noch von früher kenne, und gerade bei Facebook mal wieder getroffen habe.

Heute:


Kürbiskartoffelsuppe

Kürbis und Kartoffeln mit Brühe weichkochen und pürieren
Kürbisbrot




Das Kürbisbrot ist eher aus der Not entstanden. Ich hatte zu viel Kürbis übrig, mehr passte einfach nicht in den Mixtopf. 

Kennst du Kürbisbrot? Ist eine Spezialität aus Bremen.

Einfach zu einem Hefezopfrezept geriebenen Kürbis geben. Dafür etwas weniger Milch.
Schmeckt HAMMER.



Leider so gut, dass es dir schwer fallen wird nur eine Scheibe zu essen.

Also solltest du bei Hefespezialitäten schwach werden, lass es lieber.

Ich hatte auch schon zu viel…….

hm

Mittwoch, 7. Januar 2015

Fitnessboom



Die Fitnessgeräte boomen momentan in jedem Laden. Egal ob in den Discountern oder Fachgeschäften, der Run auf alles was fit und schlank macht hat begonnen. Und selbst ohne Geräte kommen die meisten nach den bequemen Feiertagen und mit den besten Vorsätzen fürs neue Jahr in Bewegung. 

Woher ich das weiß? Ich weiß es einfach.

Ich laufe ziemlich regelmäßig meine Strecke, mindestens dreimal die Woche. An den anderen Tagen schwinge ich mich auf mein bellicon, am Wochenende gönne ich mir Bewegungspause.

Die Zahl der mir entgegenkommenden Joggern oder Walkern kann ich an zwei Fingern abzählen. Meistens nur an einem. Während ich ansonsten in unserem Dorf zu den einsamen Läufern gehöre, der weit und breit niemanden sieht, außer bereits erwähnte Hundebesitzer, grüße ich jetzt ständig nach links und rechts. Hab das Gefühl das halbe Dorf läuft. Ich bin gespannt wie lange.
Die andere Hälfte trainiert anscheinend zu Hause auf irgendwelchen neu erworbenen Fitnessgeräten. 




Und jetzt mein Tipp für dich fürs Leben:

Wenn du dir nicht zu 100 % sicher bist, dass du auf deinem Fitnessgerät  wirklich Spaß hast, lass die Finger davon. Kauf es nicht, spar dir dein Geld. Geh lieber spazieren, walken und mache ab und zu ein paar Liegestütze oder Kniebeugen. 

Schätzchen, es tut mir leid, dir mitteilen zu müssen, dass die meisten Fitnessgeräte leider zur Bügelwäscheablage mutieren. Sorry aber ich spreche da aus Erfahrung.

Hatte vor fünf Jahren in einem Anflug von Bewegungsdrang mal ein paar Wochen einen Crosstrainer im Wohnzimmer stehen…….bin froh, dass ich das Teil einigermaßen gut wieder verkaufen konnte.

Ok, bei meinem bellicon ist das anders. Das hab ich jetzt fast fünf Jahre, also an dem Tag, an dem der Crosstrainer abgeholt wurde. Und das gebe ich NIE mehr her.  Ich bin immer wieder davon begeistert, das Schwingen macht Spaß, und es gibt unendliche Möglichkeiten. Auch wenn einfach drauf loshüpfen reicht, mache ich doch immer mal wieder Übungen nach purlife. Hab gerade einen Kurs gefunden, der meinem Rücken SO gut tut. Purbounce Nr. 96202



 Nach einem ganzen Tag im Büro genau das Richtige.

Und falls du mal Lust hast, schau ruhig mal rein:


Du kannst das eine Woche kostenlos testen. Und wenn du den Code lebeleichter24 eingibst, sparst du noch 10%. 

hm

Jubeltage


Die Ferienschlendrianzeit ist endgültig vorbei, auch bei mir.

Und obwohl ich die weckerfreie Zeit liebe und genieße, heute früh um 6.00 Uhr das sanfte Harfengeräusch meines I-Phones fast verschlafen hätte, bin ich doch jetzt froh, dass wieder ordentliche, gesittete Zeiten anbrechen. 

Ich liebe Ferien.

Aber ich liebe auch die Arbeit.

Und vor allen Dingen liebe ich ein Leben im Rhythmus.

Mit viel Mitleid hab ich die Süßmaus heute früh wieder an den Bus gebracht und auch die kleine K. musste heute etwas früher aufstehen. Aber da sie sich riesig auf ihren ersten Kindergartentag gefreut hat, fiel ihr das nicht ganz so schwer.

Und ich, ich klebe fast den ganzen Tag auf meinem Bürostuhl, beantworte Emails, die in den Ferien in den Tiefen meines Postfachs verschwunden waren und erledige die Buchhaltung.
Und gleichzeitig muss ich auch mal wieder auf meine Tellergröße achten, den Aperol verbannen, die Schokolade höchstens noch in Maßen genießen und den Gemüseanteil meiner Mahlzeiten erhöhen. Ja meine Liebe, auch ich habe während der Feiertage meine essenstechnischen Herausforderungen, die ich nicht immer vorbildlich meistere. 

Und wenn ich nach solchen Schlendriantagen wieder brav bin starte ich meistens mit einem Omelette zu Mittag. Hab’s heute mal mit einer Mischung aus Dinkel und Buchweizen ausprobiert.
NUR LECKER, und macht SO satt.

Dinkel-Buchweizen-Omelette

20 g Buchweizen
40 g Dinkel
2 Eier
30 ml Wasser
½ Tomate
¼ Paprika
2 EL Parmesan
Kräutersalz

Buchweizen und Dinkel fein mahlen, mit Eiern, Wasser und Kräutersalz mischen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, den Teig einfüllen, Gemüse auf die Hälfte verteilen, sofort mit Parmesan bestreuen, etwas stocken lassen, zur Hälfte zusammenklappen und auf beiden Seiten nochmals etwas braun werden lassen.



Dazu einen Salat essen.

Zum Nachtisch etwas Apfel und Trauben.

Da bist du nicht nur satt, da freut sich jede Zelle deines Körpers über die wertvollen Nährstoffe. Und wenn du dich dann auch noch ne halbe Stunde am Tag bewegst, na dann jubelt es im Körper.

Das ist dieser ganz coole HauptNebeneffekt von Lebe leichter. Du fühlst dich einfach nur gut.

hm

Montag, 5. Januar 2015

Freiheit mit fröhlicher Gelassenheit



Es gibt einige sehr wenige Blogs, die ich auf meinem I-Pad als Favoriten gespeichert habe.  Eine dieser Blogschreiberinnen habe ich letztens persönlich angeschrieben. Weil ich ihre Ausführung über den Geburtstag ihres ersten Kindes so nett fand, und weil wir uns da so ähnlich sind, und weil sie auch eine Weihnachtsmama ist. Und überhaupt, weil ich ihr sowieso mal schreiben wollte, dass ich ihren Schreibstil so mag.

Und prompt sind wir zwei verdrahtet.

Schon von ihrem ersten Blogeintrag in diesem Jahr war ich völlig verzückt, hab mir ganz klammheimlich ihr Jahresmotto zu meinem gemacht und muss sie nach ihrem Eintrag von gestern doch einfach mal verlinken.

HIER - Freiheit

und

HIER - Fröhliche Gelasseneheit


Weil das einfach nur so gut ist, was sie da geschrieben hat. Und weil ich das nicht besser schreiben könnte.

Danke liebe Veronika !


hm

Samstag, 3. Januar 2015

Keine Angst vor Höhen und Tiefen



Das Jahr im Rückblick und das kommende in der Vision gehört zu meinen regelmäßigen Ritualen zwischen den Feiertagen. 

Ich stelle mir am Ende eines Jahres immer die Fragen nach dem was gut gelaufen ist, und dem, was ich gerne noch verändern möchte. Zähle die Dankbarkeitsmomente und versuche Negatives abzuschütteln. Stelle zum wiederholten Male fest, dass es ein gutes Jahr war. Und aus sehr erklärlichen Gründen, schüchtern mich zu guten Zeiten etwas ein.

Mit guten Zeiten muss ich immer wieder lernen umzugehen. Seit dem 14.08.2000 bin ich etwas wackelig in diesen „Daslebenistsoschön“ Gedanken. Ich will grundsätzlich positiv denken, merke aber doch, dass das nicht immer nur leicht ist. Ich kann mich einfach noch zu gut an das Gespräch mit meinem Mann und meiner damaligen Freundin im Sommer 2000 erinnern, in dem ich mehrfach gesagt habe, dass ich glaube, das große Los im Leben gezogen zu haben. Und kurze Zeit später ist unser Kind ertrunken. 

Dass ein Leben aus Höhen und Tiefen besteht ist ja kein unbekanntes Wissen. Aber wenn du mal so ein richtiges Tief erlebt hast, dann lebst du, ohne dass du das willst, so ein bisschen in der Habachtstellung, gerade in Zeiten, in denen alles so richtig super läuft. Ohne ersichtlichen Grund, wobei meistens gibt es einen, aber das weiß nur mein Unterbewusstsein, greift die Angst nach mir und ich könnte nur noch heulen. Könnte ist leicht untertrieben, ich heule meistens Rotz und Wasser. Das nervt mich extrem und ich versuche mental schon seit 14 ½ Jahren dagegen anzugehen. Blöderweise haben wir in dieser Zeit nochmals so ein richtiges Tief erlebt. Eine Garantie, dass nix Schlimmes mehr passiert gibt es eben nicht. 

Was mir am meisten hilft? Meine Bibel, Gebet und mein Mann.

War zwischen den Feiertagen mit ihm im Gespräch, und wir waren uns ziemlich einig. Dass wir sehr dankbar sind, für unser Leben, und dass es uns trotz der Umstände, die wir erlebt haben, und immer wieder erleben gut geht. 

Also habe ich beschlossen, dass es ein gutes Jahr 2015 wird, mit vielen wundervollen Erlebnissen. 

Mein Satz für das Jahr 2015 ist „Enjoy your life“

Thema beim Ladies-Day am 14. März 2015



Und ich weiß wovon ich spreche.

hm

Freitag, 2. Januar 2015

Jahreswechsel

So cool wie das Jahr zu Ende gegangen ist, hat es auch angefangen.

Schon im Sommer hatten wir geplant, an Silvester unsere Feuerschale einzuweihen. 




Mit ein paar Freunden war es ein gelungener Jahresabschluss jenseits irgendwelcher Gedanken an Lebe leichter. Sorry, aber bei Stockbrot am Lagerfeuer kann ich das mit dem Teller schon mal schnell vergessen. Und auch der mitgebrachte Salat stand lediglich zum Alibi auf dem Tisch. Unsere Sommerschorle haben S. und ich in Silvesterschorle umbenannt.

Silvesterschorle:

1 Teil Rose oder Sekt
1 Teil Sprite
mit Aperol aufgießen bis es schmeckt

Großer Vorteil im Winter: Du brauchst weder Kühlschrank noch Eiswürfel im Glas.

Kulinarisches Highlight war der Raclettekäse über dem Feuer. Wer wollte nicht schon immer so ein Stück Käse abgeschabt bekommen, wie Heidi von ihrem Großvater???



Die beiden Großen haben parallel eine Feier mit ihren Freunden oben in ihrer Wohnung gehabt, die meisten haben bei uns übernachtet.

Und so habe ich das Neue Jahr gemütlich mit ein paar jungen Leuten begonnen, mit Neujahrsbrezel und den restlichen Rippchen auf dem Tisch. 

Und nachdem sich unser Großer und J. bereit erklärt haben auf die kleine K. aufzupassen, konnten wir zu fünft zum Jahrsbeginn sogar noch auf die Piste fahren. Haben noch kurz die Sonne erwischt und sind bei beginnendem Nebel dann wieder nach Hause.



Da hab ich gleich mal meine Angst vor der ersten Abfahrt überwunden und weiß jetzt auch wieder, warum ich so gerne Ski fahre.

Schöner Jahresanfang, so kann's weitergehen.

hm