Donnerstag, 17. März 2016

Lachend und weinend

Ein weinendes und ein lachendes Herz habe ich, wenn ich an kommenden Sonntagmorgen denke.

Das weinende vergießt seine Tränen, weil es Sonntagmorgen nicht im Gottesdienst sein wird. Das ist für mich eigentlich ein no go.

Schon gar nicht, weil ich so gerne den Bericht von Hanna gehört hätte.





Die Frauentage in Schwaigern, auf die ich ich sehr freue, finden Samstag und Sonntag statt, so dass es sich nicht wirklich lohnt, für die eine Nacht nach Hause zu fahren.



Da aber am Sonntagmorgen keine Veranstaltung ist, jubelt das lachende Herz, hüpft ständig auf und ab, weil es so ein wundervolles Date hat.

Treffe mich Sonntagmorgen mit meiner Lieblingsbloggerin in Heilbronn zum Frühstück.



Zwischen Brötchen, Wurst, Käse, Cappuccino und den Geschichten unseres Lebens, werde ich mit ihr einen Termin für einen Ziemlichbestefreundinnenabend festmachen. Wenn du magst, lernst du sie dann auch kennen.






hm

Montag, 14. März 2016

Manchmal meistens

Manchmal würde ich lieber nicht auf das achten, was ich esse.
Manchmal würde ich lieber auf dem Sofa liegen als ins Fitnessstudio zu fahren.
Manchmal würde ich lieber keine Pausen zwischen den Mahlzeiten einhalten.
Manchmal würde ich lieber ein Glas Aperol anstatt Wasser trinken.
Manchmal hängt mir Gemüse zum Hals raus.
Manchmal würde ich mich am Liebsten von Schokolade und Gummibärchen ernähren.


Meistens achte ich auf das was ich esse.
Meistens gehe ich regelmäßig zum Sport.
Meistens halte ich die Pausen zwischen den Mahlzeiten ein.
Meistens trinke ich mehr Wasser als Aperol.
Meistens mag ich Gemüse.
Meistens ernähre ich mich gesund und genieße Schokolade und Gummibärchen dosiert.

Wollte dir nur mal eben schreiben, dass es mir manchmal auch so geht.

hm

Mittwoch, 9. März 2016

Vor 14 Jahren

Keine Ahnung, ob sie meinen Blog gelesen oder sich nur erinnert hat.

Schreibt mir eine alte Freundin aus Wolfsburg heute per Whatsapp:

"Vor 14 Jahren, dein erster Frauentag in Wolfsburg......gestern oder heute?"

Es war heute vor 14 Jahren. Mit 11 Gemeinden aus der Region haben wir 1 1/2 Jahre lang vorbereitet.

Meine Vision: 1000 Frauen in der Stadthalle

Das Ergebnis: 1000 Frauen in der Stadthalle.

Und ich kann mich erinnern, dass wir damals auch einen Riesenaufriss gemacht haben.

Thema: frausein - freisein - Das Beste für Körper, Seele und Geist.

Irgendwie hab ich's mit diesem Thema schon ne Weile....

Heute schon den bodyspiritsoulblog gelesen??? J. schrieb mir gestern, er ist ab sofort als Startbildschirm auf ihrem Handy.

hm

Alles deine Sache

„Über 2 kg in einer Woche???“, ungläubig schaue ich A. gestern Abend an. Nach ein paar Wochen schleppende Abnahme wundert mich dieses Ergebnis, aber ich freue mich natürlich sehr für sie.

„Was hast du denn gemacht?“

„Ja, ich kenn da so ein genial normales Programm. Da hab ich mich einfach mal so zu 100% dran gehalten.“

Es sind blöderweise diese vielen Miniaturkleinigkeiten, die sich am Ende einer Woche zu einem Berg sammeln, und den hast du auch auf der Waage.

Beate hat letztens schon über das Istjagarnichtsphänomen geschrieben.

Genauso isses doch.

Und dann kommt der liebe Sport noch dazu, den du eher für Mord hältst. Du findest dich großartig, weil du zweimal die Woche laufen warst. Das ist auch großartig, du bist es sowieso, auch ohne Sport. Aber Schätzchen, zweimal die Woche laufen reicht nicht. Nie und nimmer. Unser Programm sagt: Jeden Tag ne halbe Stunde.

JEDEN TAG

Ok, du schaffst vielleicht nicht jeden Tag, aber dann bitteschön jeden zweiten Tag eine Stunde.

Schaffst du auch nicht???

Na dann wundere dich nicht über die Waage.

Wir schaffen das alle nicht, hätten alle SO viel anderes zu tun. Aber hin oder her, hopp oder topp, papperlapapp. Wenn du nicht in deine Gesundheit investierst……….. ach ich hör schon auf, du kennst die Sprüche ja.

Es tut kein anderer für dich.

Ich erinnere mich an eine süße Geschichte. Schon viele Jahre her. Bringe meine beiden Söhne zu Bett, Manuel und Julian. Julian muss so vier Jahre alt gewesen sein. Ich sag ihm, er solle nochmal auf die Toilette gehen. Meint er: „Das kann Manuel  doch für mich machen.“

Es gibt Dinge, die musst du schon alleine tun.

Deine Muskeln bauen sich nicht auf, wenn dein Nachbar zum Sport geht.

Die Waage wird nicht weniger, wenn deine Freundin sich ans Programm hält.

Allerliebste Blogleserin, alles DEINE Sache. Und falls du ein Mann bist: Für DICH gilt das auch !!!


hm

Wollen, müssen, dürfen

Ob ich heute dran gedacht habe, fragt sich Beate.

Klar hab ich. Unser ganzes Team. Heute vor zwei Jahren, am internationalen Frauentag, fand unser erster Ladiesday statt.

Thema: Body Spirit Soul



Was vor zwei Jahren begann, hat sich mittlerweile etabliert.




Obwohl wir uns schon jedes Jahr fragen, ob wir diesen riesigen Aufriss wirklich nochmals auf uns nehmen wollen, lautet die Antwort von uns allen:

Ja, wir wollen.

Am Sonntag haben wir die Männer unserer Gemeinde gefragt, ob sie auch wieder alle mithelfen werden. 

Ja, sie wollen, müssen, dürfen auch.





hm


Montag, 7. März 2016

Resilienz

Heute las ich in einer Zeitschrift über das Thema „Burn out“, und dass die Wissenschaft versucht herauszufinden, warum manche Menschen eine hohe Resilienz haben und andere nicht.

Frag ich mich auch manchmal. Warum fallen manche Menschen bei dem leichtesten Windstoß um, und andere gewinnen nach einem Orkan an Stärke?

Vielleicht liegt das ein bisschen in unseren Genen. Vielleicht hat es mit dem Umfeld zu tun, indem du dich bewegst, vielleicht mit deiner Vergangenheit, mit deiner Lebensweise, mit deinem Anspruch, mit deinen Schwächen oder auch mit deinen Stärken.

Ich weiß es nicht.

Ich frag mich, ob ich so eine hohe Resilienz habe. Sehr oft ja, manchmal auch nicht. Was mir hilft? Das sag ich dir.

Mein Blickwinkel.

Es sind nicht die Umstände, die uns zu Fall bringen, sondern der Blickwinkel.

Ich musste heute an die Israeliten denken, die mit zitternden Knien vor den Philistern standen. Nachdem klar war, dass der Kampf Mann gegen Mann über den Sieg entscheiden sollte, und sie den Riesen Goliath sahen, waren sie alle klein mit Hut.

Und was passierte dann?

Da kam plötzlich der junge David, schaute sich den Philister an und sprach:

»Was bekommt der Mann, der diesen Philister tötet und der Schande für Israel ein Ende setzt? Denn wer ist dieser unbeschnittene Philister überhaupt, dass er das Heer des lebendigen Gottes verhöhnen darf?«
1.Samuel, 17,26


Gleicher Umstand, nur ein anderer Blickwinkel. Wir wissen, wie die Geschichte ausging. David besiegte Goliath mit einem einzigen Steinwurf.

Manchmal ist es gut, den Blickwinkel zu ändern.

Was sind es für Riesen, die vor dir stehen? Ist es deine Angst? Sind es deine Finanzen, deine Ehe, deine Arbeit, dein Essverhalten? Ist es jemand, mit dem du große Schwierigkeiten hast? Oder vielleicht eine Krankheit? Ein Verlust, eine Sorge, oder viele?

Jeder von uns hat Riesen in seinem Leben vor sich. Es liegt an uns, wie wir ihnen begegnen. Willst du sein wie die Israeliten? Oder wie David?

Gleiche Umstände – anderer Blickwinkel

Und sei dir sicher. In allem was du tust, ist Gott mit dir. Er schenkt dir den Mut, deinem Riesen zu begegnen. Nimm den Stein und wirf ihn. Wo hat David den Riesen getroffen? Mitten auf die Stirn, direkt auf die Gedanken.

Deinen Riesen kannst du nur in deinem Kopf besiegen.

Und bevor du das jetzt googlest: #Resilienz#  ist die seelische Widerstandsfähigkeit ;-)

hm

Mittwoch, 2. März 2016

Ich auch

„Na, du brauchst ja nicht drauf zu achten, du bist ja schlank.“, höre ich immer wieder hier und da.
Hast du ne Ahnung…..

Auch ich muss, wie alle anderen auch, auf mein Essverhalten achten, und mich regelmäßig bewegen. Esse ich einfach nur gedankenlos, kneifen auch bei mir nach ner Weile die Hosen.

Und ne kneifende Hose in Größe 38 fühlt sich genauso beschissen an, wie eine in Größe 42. Schätzchen, ich weiß das, ich hatte auch schon 42.

Klar geben deine Gene vor, ob du ein guter Futterverwerter bist oder ein schlechter. Ob du eher einen stämmigen Körperbau hast oder einen grazilen. Aber immer dann, wenn du mehr Kalorien zu dir nimmst als du verbrennst, Schätzchen, dann nimmst du zu. Das ist deiner DNA egal, und deinem Körperbau auch.

"Aber was ist mit den Naturschlanken? Die können essen was sie wollen."

Können sie nicht. Denen ist das Essen meist nicht so wichtig. Die Essen, und hören auf wenn sie satt sind. Die vergessen manchmal zu essen. Da steht Essen einfach nicht im Fokus. Aber du und ich, wir müssen klug sein, was wir auf den Teller legen, oder uns einfach so in den Mund stecken.

„Aber Heike, du hast ja keine Ahnung, ich nehme schon zu, wenn ich nur an Schokolade denke.“
Nein, wirst du nicht. Aber wenn du dran denkst, dann isst du sie irgendwann auch, und dann nimmst du zu.

Ich auch.

„Aber mir fällt es so schwer, nichts zwischendurch zu essen.“

Mir auch manchmal.

"Aber mich nervt es, dass ich mich beim Essen ständig so disziplinieren muss."

Klar nervt das, aber was nervt mehr? Dich beim Essen zu disziplinieren oder ne kneifende Hose?

Und musst du dich nicht auch in anderen Dingen disziplinieren? Morgens die Betten zu machen, die Zimmer zu lüften, zu kochen, aufzuräumen, die Wäsche zu waschen, zur Arbeit zu gehen, nicht mehr Geld auszugeben als du hast, die Kinder nicht ständig anzumeckern, den Mann auch nicht, freundlich zu sein, früh ins Bett zu gehen, an der roten Ampel anzuhalten. Alles eine Sache von Disziplin.

"Aber..."

Lassen wir mal das "...aber..." und das Jammern.

Drei Mahlzeiten am Tag, einen Teller, davon wirst du satt. Du wirst wählerisch, was auf deinem Teller liegt, und bist zufrieden, wenn du dich nicht vollgefressen hast. Fühlt sich einfach besser an.

„Aber ich hab ständig Einladungen und Feste, da klappt das mit den drei Mahlzeiten und den Tellern nicht.“
 
Hab ich auch, und lass das "...aber...".   Es klappt nicht immer ABER meistens. Wenn du deinen Kopf einschaltest. Also, anstatt zu denken: „Ich nehme zu, nur wenn ich an Schokolade denke, oder an das Buffet, oder das Abendessen oder oder oder….“, denkst du einfach: „Ich bekomme das gut hin und überlege mir eine Strategie, wie ich das Fest genießen kann, ohne dass es kalorisch so sehr zu Buche schlägt.“

Morgens mal nur einen Obstsalat

Mittags mal nur eine Gemüsepfanne, Gemüsesuppe oder meinen legendären Kartoffelsalat.

2 kg Kartoffeln
3 Zwiebeln
150 g magere Schinkenwürfel
1 EL Öl
100 ml Essig
300 ml Wasser
2 ELGemüsebrühe

Kartoffeln am Vortag kochen, schälen.
Kartoffeln in Stücke schneiden. Zwiebeln hacken und in 1 EL Öl anbraten, Schinkenwürfel kurz mit braten lassen. Mit Essig und Gemüsebrühe ablöschen und etwas einkochen lassen. Das ganze über die Kartoffeln geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Ne Runde Extrasport.

Und schon darf das Abendessen etwas üppiger ausfallen. Da siehst du an den Hüften hinterher nix, und auch nicht auf der Waage. Ich auch nicht.

hm