Samstag, 14. Mai 2016

Wo wir schon dabei sind.....

Und wo wie gerade beim Welterverändern sind.

Für ein paar Menschen haben wir am Ladiesday auf jeden Fall etwas verändert. In der zweiten Session sahen die Frauen dieses Video:


Ein Mann, der ein Flugzeug verpasst hat, und mittlerweile werden Millionen von Kindern durch seine Initiative ernährt. Weil er die Welt ein bisschen verändern wollte. Vielleicht gehören ich und du nicht zu denjenigen, die so ein großes Projekt ins Leben rufen. Aber wir viele, wir können etwas dazu beitragen.

Am Ladiesday haben wir knapp 800 € für JAM eingesammelt. Davon können 16 Kinder ein ganzes Jahr ernährt werden.

Meine Teilnehmer im letzten Kurs haben 270 € gespendet.

Eine der Möglichkeiten ein Worldchanger zu sein.

Wenn du JAM unterstützen möchtest, gerne mit dem Verwendungszweck "Lebe leichter". Dann fließt das Geld direkt in die Schule nach Cakuti zu 165 Kindern.

Hier ein paar Infos für dich:

Lebe Leichter, Cakuti-Schule:

Lebe Leichter ernährt 165 Schüler und Schülerinnen in der Cakuti-Schule im ländlichen Bocoio, Angola und sorgt dafür, dass jedes Kind an jedem Schultag eine Schale des nährstoffreichen Mais-Soja-Breis erhält. Dieser Brei, angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen, deckt 75% des täglichen Nährstoffbedarfs. Der allgemeine Gesundheitszustand, die Konzentration, Aufnahmefähigkeit sowie Lernbereitschaft der Schüler/innen wird erhöht. Für vielen Kinder ist die konstante Nahrungsversorgung Ansporn, die Schule regelmäßig zu besuchen.
Das Cakuti-Schulgebäude besteht aus Lehmziegel, ohne Boden und ist mit einem Wellblechdach versehen. Die drei vorhandenen Klassenzimmer haben weder Türen noch Fenster.




Täglich werden Schüler/innen von Klasse 1 bis 6 unterrichtet. Eingeteilt in zwei Schichten erhalten morgens Klassen 1-3 und nachmittags Klassen 4-6 Unterricht. Aufgrund des bestehenden Lehrermangels werden manche Klassen zusammen unterrichtet.




Durch eine symbolische Ernährungs-Patenschaft kann JAM mit nur 48 € ein Kind ein Jahr lang an der Cakuti-Grundschule Nahrung und Bildung ermöglichen.

REGELMÄSSIG ODER EINMALIG – JEDE SPENDE HILFT!

JAM Deutschland e.V.
Verwendungszweck: „Ernährungsprogramm- Lebe Leichter“
IBAN: DE52 60050101 0001133244
BIC-/SWIFT-Code: SOLADEST600
BW-Bank Stuttgart

hm

Ich übe lebenslänglich

Was bleibt übrig von so einem Frauentag, frage ich mich hin und wieder? Drei Wochen liegt er mittlerweile hinter uns, „Worldchanger(innen)“ war das Thema.

Ist der Funke übergesprungen? Bei dir, bei mir? Verändern wir die Welt, in der wir leben? Wir hatten viele praktische Tipps und Ideen, setzen wir die auch um? Fängt das nicht immer bei uns selber an? Wie begegne ich meinem Nächsten? Wie reagiere ich, wenn mich etwas nervt, wenn etwas nicht so läuft, wie ich das will?

Ich frage mich das täglich selbst, und übe. Ich glaube, ich übe lebenslänglich. Manchmal schüttele ich über mich selbst den Kopf. Weil ich mich in manche Aussprüche oder Gedanken so reinsteigere, mich darin so verliere, mich selbst und mein Umfeld unter Druck setze und dann ein bisschen ziemlich unausstehlich bin.

Meistens reicht dann ein Gespräch, die Sache auf den Punkt gebracht, Missverständisse ausgeräumt, hin und wieder ein paar Tränen geweint, und dann ist alles wieder gut. Beziehung leben kann sooooo anstrengend sein. Wie gut, dass es die Gnade gibt, und das Gespräch, und die Einsicht, und die Liebe. Die ist sowieso das beste, was der Schöpfer je erfunden hat.

hm

Donnerstag, 12. Mai 2016

Natürlich ist das anstrengend

„Echt, du hattest auch Stress? Dich hat das auch angestrengt?“, fragt mich am Sonntag während der Einsegnungsfeier eine Freundin. Ich schaue sie etwas ungläubig an: „Natürlich.“

Vermittele ich den Eindruck, dass mir alles locker von der Hand geht? Mhm….

Dann stell ich doch mal was richtig:

Wenn ich über 20 Gäste erwarte dann hab ich die Woche davor natürlich viel zu tun. Essen muss geplant, eingekauft, vorbereitet und gekocht werden. Kuchen backen und Nachtisch zubereiten nicht vergessen. Natürlich putz ich vorher das Bad und sauge nochmal das Haus. Ich kaufe Blumen ein und überleg mir eine Tischdeko, ich muss an ausreichend Geschirr, Tische und Stühle denken und an die Eiswürfel für den Aperol Spritz. Ich suche alle Kühlmöglichkeiten im Haus ab, um Fleisch, Salate, Getränke und Nachtisch kühl zu halten.

Das mach ich alles vorher, und ja, das ist auch für mich anstrengend. Samstagabend bin ich um 22.00 Uhr todmüde ins Bett gefallen.

Aber am Tag des Geschehens, da möchte ich ausgeruht, entspannt, ausgeglichen, fröhlich, liebenswürdig und relaxt sein. Da steht alles auf dem Buffettisch und jeder kann sich selbst bedienen.  Und wenn dann noch etwas fehlt, dann dürfen meine Gäste an meinen Schrank und den Knopf am Kaffeeautomaten selber drücken.

Was sich im Laufe der Jahre verändert hat? Ich bin nicht mehr so schnell wie vor 20 Jahren, ich putze vorher nicht mehr alle Fenster und meistens auch kein Staub. Mich stört es nicht mehr so sehr, wenn das Haus nicht perfekt aufgeräumt ist, wenn Besuch da ist. Warum? Weil es das auch nicht ist, wenn kein Besuch da ist.

Warum also so tun, als wäre ich ne Superhausfrau, wenn ich das gar nicht bin.

Aber dafür bist du in unserem Haus und an unserem Tisch immer herzlich willkommen, und meistens schmeckt das Essen super.

hm

Montag, 9. Mai 2016

Einsegnung

„Ich begann vor einem Jahr mit ihnen als Kinder und entlasse sie heute als junge Damen.“

Mein Mann war ziemlich bewegt von den beiden Mädchen, die er gestern eingesegnet hat, nicht nur, weil eine von beiden seine Tochter war.



Eingesegnet zur Glaubensmündigkeit. Den Kindern gehört das Himmelreich, als Erwachsene müssen wir uns selber entscheiden. Die Süßmaus und ihre Freundin haben ihre Entscheidung längst getroffen, trotzdem tat ihnen der Einsegnungsunterricht gut, haben sie so die Grundlagen des Glaubens gelernt.

Mit Bravur haben sie alle Fragen beantworten können und der ein oder andere Gast hat sich gewundert, wieviel unsere Mädchen lernen mussten. Aber das, was sie in diesem Jahr gelernt haben, das vergessen sie nicht, das wird sie ihr Leben lang begleiten.

Wenn du die Süßmaus kennst, kannst du sie  HIER anhören.

Und so hatten wir gestern ein wundervolles Fest mit unserer Süßmaus, die jetzt gerade für eine Woche unterwegs nach England ist. Sie sah bezaubernd aus in ihrem Kleid und ich weiß längst, dass meine Tochter eine junge Dame ist.

Ach.........wie die Zeit vergeht. 



hm

Samstag, 7. Mai 2016

Könnte


Könnte dir heute schreiben, dass es bei uns gerade ganz schön laut zugeht, mit zwei laufenden Metern. 

Könnte dir auch schreiben, dass die Süßmaus morgen eingesegnet/konfirmiert wird und wir über 20 Gäste erwarten. 

Oder ich schreibe von dem Feiertag, den wir gemütlich mit Freunden verbracht haben, vielleicht auch von meiner Disziplin, dich ich nachmittags aufgebracht hatte, als ich den Kuchen stehenließ. 

Oder von der schwindenden Disziplin, später beim Grillen, inklusive Aperol Spritz. 

Ich könnte dir schreiben, dass ich heute Morgen schon joggen war, und gestern im Fitnessstudio.

Oder, dass ich Mittwoch einen Ausflug zu Ikea gemacht habe. War zwingend nötig, da ich keine Lebe-leichter-Nachtischgläschen mehr zum Verschenken hatte. 

Könnte dir auch berichten, dass ich mit der Süßmaus Eis essen war, weil mit zwei laufenden Metern im Haus, die ziemlich viel Aufmerksamkeit brauchen, das eigene Töchterchen nicht zu kurz kommen darf. 



Aber vielleicht interessiert dich das heute gar nicht, und du hättest lieber ein bisschen Motivation, Input für Körper, Seele und Geist. 

Dann verlinke ich dich doch heute einmal, auf unseren gemeinsamen Blog: www.bodyspiritsoul.de 


Beate und ich wechseln uns ab, täglich.

Und falls du ein bisschen mehr Zeit hast, dann hör doch gerne mal in meine Predigt vom Ladies-Day rein. Hab ich heute Morgen beim Joggen gemacht. 

HIER gehts zur Predigt

Könnte dich auch motivieren.

hm

Donnerstag, 5. Mai 2016

Immer eine richtige Entscheidung

„Pünktlich zu Muttertag!“, dachte ich diese Woche, als die brandneue Lydia eintraf.



Ich hab sie sowieso abonniert, bekam aber dieses Mal noch ein paar Exemplare, da ich einen Artikel geschrieben habe. Da meine Mama der Anlass für diesen Artikel war, geht heute eine Zeitschrift per Post direkt an sie, damit sie pünktlich an Muttertag bei ihr eintrifft. Ich hab ein bisschen geweint, als ich den Artikel geschrieben habe, und wenn du ihn liest, musst du vielleicht auch schlucken.

Ich hatte noch nicht so viel Zeit, die anderen Artikel zu lesen, aber eins ist mal sicher. Mit der Lydia triffst du immer die richtige Entscheidung.

Zum Selberlesen oder Verschenken. 








Heute verschenke ich ein paar der neusten Ausgaben.

Wenn du magst, kannst du zu den Beschenkten gehören.

Was ich von dir wissen will? Wie könntest du dieses Jahr deiner Mutter eine Freude bereiten? Vielleicht schon an Muttertag, vielleicht aber einfach mal so zwischendurch. Ohne Anlass, einfach, weil du sie liebhast.

Ich verlose unter den Kommentaren drei Zeitschriften der neusten Ausgabe.

hm

Mittwoch, 4. Mai 2016

Neunundvierzig

Wache heute Morgen auf und denke: „Heute in 7 Wochen werde ich 50. Noch 49 Tage 49.“

 Eigentlich mach ich nicht ganz so viel Wind um das halbe Jahrhundert, weiß ich doch, dass sich nix ändert.

Ich geb ne 80er Jahre Party, freu mich auf das Fest das war’s.



Klar sind das immer auch Momente, in denen ich reflektiere: Was hab ich bisher erreicht, was will ich noch erreichen? Oder eher, was für Segnungen durfte ich erleben, was für Ziele im Leben habe ich noch? Wo möchte ich mich weiterentwickeln? Denn eins hab ich in dem halben Jahrhundert gelernt. Es ist nie zu spät für Veränderung. Immer ist es möglich sich weiterzuentwickeln. Und auch, wenn ich schon riesige Schritte in meinem Leben vorangekommen bin, was Charakterschulung angeht, ich lauf auch hin und wieder rückwärts.
Sollte da also noch etwas auf meiner Liste stehen, was ich abhaken möchte bis ich 50 werde, dann hab ich noch 49 Tage Zeit.

Fang ich doch gleich mal an.

hm