Dienstag, 5. Dezember 2017

Das Leben findet JETZT statt

„Danke für die Stunde letzte Woche. Ein Psychologe nimmt mehr Geld…“ M. spricht es heute aus, alle anderen nicken. Bei Lebe leichter geht es nicht nur um die äußerlichen Pfunde, das wissen meine Teilnehmer. Natürlich liegt der Fokus auf dem Abnehmen, deswegen kommen ja alle. Es geht um drei Teller, die Pausen, Rezepte, Bewegung, Tipps und Tricks zum Thema Abnehmen. 

Aber wenn wir dann auch über die Seele und den Geist sprechen, dann gehts ein bisschen ans Eingemachte, und bringt alle zum Nachdenken. Die Stunde heute auch. Wer da dann noch tiefer eintauchen möchte, der meldet sich zum Body Spirit Soul Kurs an. 

Ich bin heute ganz in schwarz gekleidet und erzähle, dass ich später noch auf eine Beerdigung gehe. Das ist immer traurig, und bringt einen zum Nachdenken. H., der mit 70 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren hat, ist jetzt an einem besseren Ort, das wissen wir. Dennoch wird bei jedem Tod eines anderen die eigentliche Sterblichkeit neu bewusst. Und das einmal mehr, umso älter du wirst.

Mein Mann und ich unterhalten uns gestern darüber. Dass es so viele Leute gibt, die große Pläne haben, wenn sie in Rente gehen. Und dann ist es oft zu spät, weil die Krankheit das nicht mehr zulässt, oder der plötzliche Tod. Mein Mann wird nächstes Jahr 60, noch dauert es ein bisschen bis zur Rente. Dennoch frage ich ihn, was er denn dann anders machen wird. „Nichts.“

Ich auch nichts. Es gibt keine großen Träume, die ich mir dann erfüllen werde. Ich lebe nicht mit dem Gedanken: „Wenn ich erst einmal in Rente bin….“ Ich lebe tatsächlich jetzt schon so, wie ich es mir wünsche. 

Ich mach’ mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt

Natürlich mit ihren Herausforderungen und den Gegebenheiten, aber dennoch so, dass ich all das, was in mir steckt, und was ich mir wünsche JETZT lebe. Da muss ich doch nicht erst 67 werden. Und wer weiß schon, ob ich dann noch lebe.


hm

Mittwoch, 29. November 2017

Zweimal Brei


Beim Sammeln von Ideen für leichte Mahlzeiten für solche Tage, an denen abends noch eine Einladung oder ein Restaurantbesuch wartet, sind wir im Lebe-leichter-Kurs  reichlich fündig geworden. Die Klassiker sind natürlich Gemüsesuppen, leichter Kartoffelsalat, Salate aller Art, oder einfach auch nur Gemüse mit Kartoffeln und einer leichten Soße.

Gestern verriet ich meinen Teilnehmern noch, dass bei mir der kleine Teller manchmal auch ein Grießbrei ist. Da wollten alle gleich das Rezept.

Grießbrei


250 ml Milch 1,5 %
40 g Grieß (in nehme Hartweizen)
1 Spritzer Süßstoff
1/2 Päckchen Backpulver
Himbeeren oder anderes Obst

Grieß mit Milch und Süßstoff aufkochen lassen, Backpulver dazu und mit dem Schneebesen 2 - 4 Minuten aufschlagen.

Himbeeren auftauen, mit Süßstoff abschmecken und dazu genießen.

Und dann wollten alle noch das Rezept vom warmen Haferbrei. Steht übrigens auch im Lebe leichter für Vielbeschäftigte, und noch viel mehr schnelle und einfache Rezeptideen.

Porridge

50 g zarte Haferflocken
125 ml Wasser
125 ml Milch
gefrorene Himbeeren
1 Apfel

Haferflocken mit Wasser und Milch aufkochen. Ich mache das in 1 1/2 Minuten in der Mikrowelle. Wer mag, bisschen Süßstoff unterrühren, ich mag das nicht. Eine Handvoll gefrorener Himbeeren darauf verstreuen und ein Apfel in Stücke geschnitten. Nach ca. 3 Minuten alles vermengen.

Entspricht beides einem kleinen Teller - egal ob zum Frühstück, Mittag oder Abendessen.

Fotos werde ich nachreichen, denn bei mir gab's heute Kartoffeln, Schwarzwurzeln, leichte Soße.

Und heute Abend knusprige Ente an Mangosoße, zusammen mit meinen ziemlich besten Freundinnen. 


hm

Montag, 27. November 2017

Ungewöhnlicher Montag

Ich bin so unendlich müde und würde am Liebsten den ganzen Tag schlafen. Hochzeit bei guten Freunden am Samstag bis morgens um 3:00 Uhr, 






ein paar Stunden später schon wieder im Gottesdienst, dann noch dieses ungemütliche Wetter, und ein klitzekleines Loch in meiner Seele. Für mich, die ich an Montagen meistens in Hochform bin eher ungewöhnlich. 

Mein Mann schaut mich ungläubig an, als ich heute Nachmittag meine Nordic-Walking-Stöcke in die Hand nehme und ihm sage, dass ich jetzt nochmal raus an die frische Luft muss. „Echt jetzt, bei DEM Wetter?“

Ja bei dem Wetter. Nieselregen hin oder her, Bewegung an der frischen Luft macht auch das Herz ein bisschen locker. Und sorgt dafür, dass nicht nur die Lungen sondern auch das Gehirn mit Sauerstoff versorgt werden. Und für’s Herz hab ich mir zusätzlich noch die Predigt von Beate angehört, von Freitagabend. 


Obwohl ich alle Geschichten schon kenne, bewegen sie mich immer wieder. Da kann ich mir gut vorstellen, dass die 200 anwesenden Frauen in Haiger auch bewegt waren.

Nach meinem Spaziergang entscheide ich mich heute für Feierabend, klappe den Rechner zu und werde mir zusammen mit der Süßmaus irgendetwas Lustiges anschauen. Damit das Herz wieder was zum Lachen hat.


hm

Donnerstag, 23. November 2017

Zweimal Hering

Inspiriert von meinem eigenen Blogeintrag gab es diese Woche zwei Mal Hering/Matjes. Einmal nach einem russischen Rezept mit Rote Beete, einmal klassisch, so wie ich es immer mache. Hering in Sahne/Jogurtsoße ist einfach köstlich, wenn man Hering mag. Gesundheitsbewusst verwende ich kein Fertigprodukt sondern bereite alles frisch zu. Manchmal nehme ich Heringe aus dem Glas, manchmal Matjes. Schmeckt beides. Sahne benutze ich schon lange nicht mehr, dafür 3,8 % Biojogurt.

Geht beides superschnell, ist ein perfekter, ausgewogener Lebe-leichter-Teller und reich an Omega 3 Fettsäuren.

Und hier meine Rezepte, jeweils für 2 Personen:

Matjes mit Rote Beete und Kartoffeln:

120 g Matjeshering 
4 - 5 Kartoffeln
1 Packung gekochte rote Beete 
Salz
100 g Biojogurt
100 g Miracle Whip balance

Matjeshering in mundgerechte Stücke schneiden. Kartoffeln in der Schale kochen, abkühlen lassen grob reiben und über den Matjes geben, salzen. Rote Beete grob reiben und über die Kartoffeln geben, salzen. Jogurt mit Miracle Whip verrühren, über die rote Beete geben.






Hering in Jogurtsoße

120 g Hering oder Matjes
1 saurer Apfel
4 Gewürzgurken
1 Zwiebel
200 g Biojogurt
Gurkenwasser oder wenn vorhanden Heringwasser

Hering in mundgerechte Stücke, Apfel und Gurken in kleine Würfel, Zwiebel in Ringe schneiden. Mit dem Jogurt verrühren, einen Schuss vom Gurken, oder noch besser vom Heringwasser dazugeben.

Dazu Pellkartoffeln.




hm

Mittwoch, 22. November 2017

Online ohne die Mädchen

Die Konzertlesungen liegen hinter uns, immer noch erreicht mich das Feedback.

Und da hat doch das ICF Karlsruhe tatsächlich die Lesung hochgeladen. Leider ohne die Mädchen, wegen der Gema-Rechte,  aber wer weiß, immerhin sind wir öfters nach einer CD gefragt worden. 

Kannst du gerne anschauen:





Falls du dich noch fragst, wann das Interview bei Bibel-TV ausgestrahlt wird: Irgendwann im Februar 2018. Ich sag dir rechtzeitig Bescheid.

hm

Dienstag, 21. November 2017

Black Friday, Cyber Monday oder doch lieber Giving Tuesday

Vom Black Friday habe ich erst vor kurzem erfahren, als mir eine Freundin erzählte, dass sie ein bestimmtes Produkt an diesem Freitag bei amazon.de zu einem erschwinglichen Preis bekommen hat. Obwohl ich selber auch recht häufig beim Onlineriesen bestelle, hatte mich das irgendwie gar nicht erreicht. 

Jetzt lese ich ständig vom Cyber Monday, und dass diese Aktion sogar eine ganze Woche lang läuft. 




Grundsätzlich mag ich natürlich auch sparen. Wenn ich schon lange mit etwas liebäugele und es dann reduziert finde, na klasse, da freue ich mich doppelt. Aber beeinflussen solche Aktionen nicht auch maßgeblich unser Kaufverhalten? Da scheint bei einigen oben hinter der Stirn irgendetwas auszusetzen, und sie bestellen wild um sich herum, nur weil es im Internet zum Dumpingpreis angeboten wird. Fragen wir uns hin und wieder auch, ob wir das WIRKLICH brauchen?

Ich setze diesem Kaufwahnsinn mal einen Spendenaufruf entgegen.

Kommenden Dienstag, am 28. November ist Giving Tuesday. Wie wäre es, wenn du in der Cyber Monday Woche doch mal genau überlegst, was du da so in deinen Einkaufskorb legst, und das gesparte Geld lieber an einen guten Zweck spendest?

Du hast etwas weniger von dem, was du nicht wirklich brauchst, und irgendwo in dieser Welt wird ein Kind ernährt. Zum Beispiel in Angola, in Cakuti.

Beate und ich spenden nächsten Dienstag an unsere Schule. Für jedes abgenommene Pfund meiner Teilnehmer lege ich 50 Cent in die Spendendose. Wie wäre es, wenn du dir auch irgendeine coole Aktion überlegst? Nicht nur zum Giving Tuesday, auch einfach mal so.

JAM Deutschland e.V.
IBAN: DE52 6005 0101 0001 1332 44
BIC-/SWIFT-Code: SOLADEST600
BW-Bank Stuttgart


Verwendungszweck: Lebe leichter  (dann kommt das Geld direkt in der Schule an)





hm 

Freitag, 17. November 2017

Erinnerungen

Dienstags und donnerstags isst die Süßmaus in der Schule, weil sie so lange Unterricht hat. Und das nutze ich natürlich, um solche Sachen zu kochen, die sie nicht so gerne mag. Meistens Fisch oder Meeresfrüchte. Wenn der Papa unterwegs ist, dann gibt es Dinge, die er nicht mag. Und wenn alle unterwegs sind, dann nur so etwas, was nur ich mag.

Letzten Donnerstag war so ein Tag. Die Süßmaus hat in der Schule gegessen, mein Mann war schon unterwegs nach Bremen. Jetzt könntest du denken, für mich alleine, das lohnt ja nicht. Aber eine warme Mahlzeit am Tag, das muss sein. Brot würde mir reichen. Aber zu viel Brot mit Belag ist meist gehaltvoller als ein Mittagessen. Für mich alleine darf es dann aber ganz einfach sein. Kartoffeln und Gemüse reicht mir. 

Und da hab ich mal wieder etwas gekocht, was es schon lange bei uns nicht mehr gab, weil das die wenigsten mögen.

Kartoffelpüree mit Sauerkraut vermischt. 





Während ich koche, schweifen meine Gedanken in meine Kindheit. Ich kann mich an ziemlich viel erinnern, was ich nicht mochte.

Das wäre:

Himmel und Erde (da schüttelt es mich heute noch)
Senfsoße mit Ei
Spinat
Erbsensuppe
Rübenkraut (da schüttelt es mich auch)

Kann mich noch gut daran erinnern, wie ich da verzweifelt vor meinem Teller saß, und das Zeug nicht runtergebracht habe.

Aber es gab mindestens so viele Sachen, die ich mochte:

Sauerkraut mit Kartoffelpüree
Schnibbelbohnen
Grüne Bohnensuppe
Hering in Sahnesoße
Hähnchen mit Rotkohl und Klößen
Sauerbraten 

Mag ich heute auch noch alles. Du merkst schon, ich stehe auf sauer.

Hast du auch noch Lieblingsgerichte aus deiner Kindheit? Macht Laune aufzuzählen.


hm