Donnerstag, 24. Oktober 2013

Luxuslady

Weißt du, warum ich weiß, dass das neue Buch der Oberknaller wird? Schon beim Schreiben war ich höchst motiviert mich regelmäßig zu bewegen. Mein Herz hat Luftsprünge gemacht beim Korrekturlesen, und heute, während ich das lektorierte Manuskript bearbeite, bevor es an Beate geht,  stehe ich zwischendurch auf, hole meinen Pezziball und setze mich wippend drauf, stehe wieder auf und hole mir eine Kanne Wasser, bin ich total motiviert, höre mein Herz lachen, fühle mich wie eine Luxuslady, und plane sogar noch ein bisschen zusätzliche Bewegung mit ein. 

Also Schätzchen, wenn unser eigenes Buch uns schon so motiviert, was macht es dann mit dir? 

Das einzige, was wirklich zu schade ist: Es erscheint erst im nächsten Jahr. Aber dann meine Liebe, wirst du wirklich begeistert sein.

Beate und ich sind es jetzt schon, und finden, dass alles ziemlich himmlich ist.


hm

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Flammkuchenbacken



So zwischen Fotoshooting, Vorträgen, Elternabend, Onlinecoaching, Lebe- leichter- Kursen, Familie und Haushalt hab ich dann auch noch schnell eine Einladung für unseren nächsten Ziemlichbestefreundinnentag gebastelt.

Nix besonderes, aber wenigstens etwas. 

Die nächste Einladung werden wir machen lassen, zu einem Megaevent, ich bin schon ganz kribbelig, hab ne SUPERIDEE, muss das aber alles noch mit der Gemeindeleitung und unseren Frauen in Ruhe besprechen. 

Und wenn das Ei gelegt ist, dann erfährst du es SOFORT.

Aber bis dahin ist noch etwas Zeit, und es findet noch der ein oder andere Ziemlichbestefreundinnentag statt. 

Falls du Lust hast, in der Nähe wohnst, eine Freundin bist, suchst oder sein möchtest lad ich dich ein:





















hm

Charakterfotos



Als das letzte Foto am Montag im Kasten war, holten wir einmal tief Luft. Geschafft. Im Leben hätten wir nicht gedacht, dass wir alle unsere Fotoideen verwirklicht bekommen. Selbst der Fotograf hatte mir im Vorfeld gesagt, das sei ein Ding der Unmöglichkeit, wir sollen schon mal auswählen, welches Foto wir nicht machen. Und dann stehst du da und musst entscheiden. Die Sportübungen mussten alle drauf, und dann hatten wir uns 12 Positionen für die einzelnen Kapitel überlegt, dazu das passende Outfit abgestimmt. Was lässt du da weg? 

Beate war zuversichtlich: „Wir schaffen alle.“

Und so war’s dann auch. Der Zeitdruck machte das Shooting schon etwas anstrengend, so manche Sportübung war auch nicht wirklich so leicht zu halten, aber am Ende des Tages, nach 12 Stunden Shooting OHNE Pause, waren alle zufrieden. Klaus ist ein Genie und hat so eine kleine Macke. Alles muss echt sein, nichts wird retuschiert. Und wenn du Falten hast, dann holt er die möglichst noch raus. Charakterfotos nennt er sie, und das sind sie auch. Es wird nichts beschönigt, zwei Ladies um die 50 herum, so wie sie eben aussehen. 

Wir wissen es jetzt schon, die Bilder werden der Hammer, das Buch sowieso, und da hat sich der ganze Aufwand so was von gelohnt.

Die schlaflose Nacht mit den Oberschenkelkrämpfen, es ist eben ein Unterschied, ob du eine Sportübung machst, oder die Position so lange halten musst, bis das Foto gemacht ist ist fast schon vergessen, auch Beate kann ihre Arme schon wieder bewegen……..Nebensächlichkeiten, über die wir beim Erscheinen des Buches lachen werden, und bei jeder Gelegenheit mal wieder etwas zum Erzählen haben.

Auf die Fotos vom Fotograf müssen wir noch ein paar Tage warten, aber natürlich hatten Beate und ich die Smartphones dabei:




Nachdem wir uns das Foto angeschaut hatten: "Ne, das geht eigentlich nicht, sieht ja aus, als kämen wir gerade vom Standesamt."
Klaus: "Ok, wir versuchen etwas anderes, vielleicht dreht ihr euch mal rum, ihr wollt ja jemandem den Strauß schenken."














 



 Klaus: "Beate, halte du mal den Strauß, und dann stellt euch mal so zur Tür, als wenn ihr reinwollt."
Heike: "Meinst du das sieht aus, wenn du uns von hinten fotografierst?"
 Beate: "Ok, wer soll jetzt den Strauß halten?"
Klaus: "Clemens, klettere mal da hoch und halt den Blitz. Mädels, ist mir egal wer den Strauß hält."
 Klaus: "Ne, also das von hinten ist auch blöd, wir machen es nochmal anders."
Das Foto ist im Kasten, wie, wirst du dann im Buch sehen,  alle sind zufrieden, auch die Praktikantin L. , die Visagistin A.  und der Assistent C.
Na und wir sowieso, machen dann gleich hinterher die nächste Aufnahme. Waldspaziergang, immer schön vier Schritte vor und zurück. Heike: "Beate, im Gleichschritt, 1, 2, 3, 4 zurück, 1, 2, 3, 4 und vor 1, 2, 3, 4.........




















 War doch irgendwie auch lustig.


hm

Sonntag, 20. Oktober 2013

Modeshow und Fotoshooting



Was für eine Woche, und noch immer stecke ich mittendrin. Fahre ja im Normalfall sonntags nicht meinen Rechner hoch, musste aber ausnahmsweise heute doch ein klitzekleines bisschen arbeiten. Ausnahme, nicht die Regel im Hause Malisic.

Zwei Tage im Monbachtal liegen hinter mir. Vor einem knappen Jahr bin ich schon angefragt worden, ob ich als Dozentin über das Thema „Sinn und Unsinn von Diäten“ an der Schule für christliche Naturheilkunde unterrichten könnte. Kann ich. Die Recherche und die Ausarbeitung waren dann aber doch aufwändiger als ich dachte, aber letztendlich hat es sich gelohnt. Und was ich noch NIE gesagt habe, hat mein Mann dann, als ich endlich fertig war, das erste Mal aus meinem Mund gehört: „Ich finde unser Konzept ist echt das Beste.“

Bin ja schon vorsichtig, und auch der Meinung, dass es einige gute Programme gibt, mit denen man seinen Pfunden zu Leibe rücken kann. Aber nach dieser Ausarbeitung bin ich noch ein bisschen mehr von unserem Konzept überzeugt. Das einzige Ganzheitliche, und das einzige, was die Diätdiktatur beenden möchte – genial – normal– leicht.

Und ich war schon etwas glücklich, als sich der Schulleiter dann dafür bedankte, dass meine Vorträge weit über das hinausgingen, was eine normale „Diät“ im eigentlichen Sinne darstellt.
Habe viele nette Menschen, alles zukünftige christliche Gesundheitsberater und Heilpraktiker kennengelernt, Gunst erfahren, und war dann aber doch froh, als ich Samstag am frühen Nachmittag pünktlich zu unserem Familienbrunch zu Hause war. Wir brunchen samstags immer erst um 14.15 Uhr. Einer der Söhne hatte Geburtstag, und das wollte ich nicht verpassen.

Heute ein obergenialer Gottesdienst, dann war Modenshow angesagt. Die Süßmaus saß mit Kamera bewaffnet im Flur und drückte jedes Mal den Auslöser, wenn die Mutter in einem neuen Outfit vor der Kamera stand. Alle Fotos per Whatsapp an Beate geschickt, und dann hatten wir ein letztes Abstimmen der geplanten Fotos, die morgen aufgenommen werden.

Fotoshooting für das neue Buch.

Joana und auch mein Mann schüttelten beide den Kopf: „Was macht ihr denn für einen Aufstand, nehmt doch einfach mal Klamotten mit. Warum machst du denn jetzt in jedem Outfit ein Foto und schickst die an Beate?“

„Beate hat mir ihre Outfits auch geschickt. Wir müssen ja zusammen passen, es darf nicht zu bunt sein, sportlich und schick muss abgestimmt werden, wir sind halt Profis. Morgen haben wir dafür keine Zeit, dafür wollen wir zu viele Fotos im Kasten haben.“

Beate wird sich um 5.00 Uhr auf den Weg machen, ich darf noch ein Stündchen länger schlummern. Gleicht meine letzten vier schlaflosen Nächte etwas aus. Und eigentlich ist es auch völlig egal, wie wir aussehen. A. wird da sein und dafür sorgen, dass unsere Nase gepudert ist und die Haare sitzen, uns die Ringe unter den Augen wegschummeln und uns eine Portion Frische verpassen. Klaus macht die Fotos – alles wird gut.

Und dann ist zweimal schlafen doch endlich Dienstag………und ich schalte runter in den zweiten Gang. Erster geht nicht, weil das lektorierte Manuskript noch durchgeschaut werden muss……aber dann wird’s chillig.

hm

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Wenn doch bloß schon

"Wenn doch bloß schon Dienstag wäre." 

Kennst du den Gedanken? Wenn so viele Termine vor dir liegen, so viel Herausforderndes, du froh bist, wenn du bestimmte Aufgaben und Ereignisse endlich hinter dich gebracht hast? 

Befinde mich gerade in so einer "Wenn doch bloß Phase", und halte mittendrin inne.

Das ist genau, was ich nicht will. Es gibt im Leben immer mal stressige Momente, unangenehme Aufgaben, Arbeiten, Herausforderungen, Gespräche, Zusammenkünfte oder ähnliches. Warum der Gedanke : " Hätte ich das bloß schon alles geschafft!" ?

Weißt du, dass dieser Gedanke dein Leben verkürzt? Mit diesem Gedanken lebst du nämlich nicht aktiv sondern passiv, bist nicht im Hier und Jetzt ( man klingt das esoterisch) sondern im Später. Kannst den Moment nicht mehr genießen, verdrängst ihn und schiebst das Leben auf später.

Und jetzt komm ich:

Das Leben findet immer JETZT statt.

Wie schade, auch nur einen Bruchteil davon zu verschwenden. Jeder Atemzug, jeder Augenblick, jetzt, und jetzt, und jetzt kommt nicht wieder, ist gelebt und vorbei. Die Zeit, die wir verschleudern mit solchen negativen Gedanken wird uns hinten nicht angehängt, die ist einfach so vorbei.

Also Schätzchen, entpann dich, genieß den Augenblick. Tu nur das was du tust, und denke nicht zu viel daran, was du noch machen musst.

Ich tus auch gerade.

Enjoy the day.

hm

Sonntag, 13. Oktober 2013

Gemeinde, frei, Zeit

In dem Moment, in dem wir Freitagabend die Schwelle von Haus Sonneck im Bühlertal betraten war alles gut, da fiel mir der ganze Stress des Tages ab, da war nur noch chillen angesagt. Ein Wochenende Gemeindefreizeit liegt hinter mir, und obwohl ich sicherlich viel weniger und schlechter geschlafen habe als zu Hause, bin ich total tiefenentspannt. Wellness für das Herz - 43 Stunden lang.

Die Vorbereitung war alles andere als entspannt, hab mich gründlich mit meiner Zeitplanung verschätzt und bin ganz schön ins Trudeln gekommen. Solltest du also der Meinung sein, ich hätte immer den optimalen Zeitplan, wäre immer super organisiert, würde immer an alles denken, vergiss es. Ich war megagrstresst......so wie fast alle anderen auch, die zur Freizeit kamen, also völlig normal.

Aber in dem Moment, als ich das Haus betrat war nur noch Freude da. Darüber ein Wochenende mit meiner Lieblingsgemeinde zu verbringen, incl. der Geburtstagsparty von C. dem Spieleabend, Schnitzeljagt, geistlichem Input, Austausch, DVD-Abend, Waldspeckessen, quatschen, beten, tanzen, lachen, weinen, ehrlich sein,echt sein, und ins Herz irgendwie alle reinzubekommen. Ist einfach und immer wieder nur Hammer, wie Menschen, so unterschiedlicher Herkunft, Charakter, Alter und Interessen so eine intensive und herzliche Gemeinschaft haben können. Ist immer so ein bisschen himmlich, besonders, macht dein Herz noch ein bisschen weiter für den Nächsten. 

Und weil's so schön war, haben wir schon gleich den Termin für unsere nächste Frauenfreizeit festgelegt. Und weil wir bis dahin nicht warten können, gibt es zumindest für die Frauen schon in zwei Wochen den Ziemlichbestefreundinnentag. 

hm

Donnerstag, 10. Oktober 2013

In der Pause erfunden

Eigentlich hab ich gerade gar keine Zeit, sitze an der Ausarbeitung eines Themas, zu dem ich am nächsten Wochenende referiere: "Sinn und Unsinn von Diäten".

Hab gerade aber mal meine Pause genutzt, um mein Abendessen vorzubereiten, und mal kurz einen super leckeren Salat erfunden. Hab GANZ WENIG abgeschmeckt, deswegen weiß ich, wie lecker er ist.

Wirsing-Apfel-Salat

75 g Schinkenwürfel in 
1 TL Öl anbraten. 
400 g Wirsing
1 großer Apfel (beides gerieben oder im TM zerkleinert)
1/2 TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Zucker
1 EL heller Balsamicoessig
50 g Saure Sahne
1 gehäufter EL Miracle Whip Balance

Im Thermomix geht's ruckzuck.

Wobei die besten Rezepte Katrin hat: hier


Keine Ahnung wieviel ich heute Abend davon esse, ich schätze mal die Hälfte, dazu gibt es zwei kleine Scheiben selbstgemachtes Knäcke - Rezept: hier


hm