Mittwoch, 20. Mai 2015

Von allem etwas



Als meine Kinder noch klein waren, mussten sie beim Mittagstisch immer von allem probieren. Es gab Ausnahmen. Zucchini, Pilze und gekochte Paprika. Ansonsten hieß es bei uns: „Mindestens einen Löffel von allem.“ Das mochten sie nicht immer, aber haben sich an die Regel gehalten. Da alle Kinder gerne Obst und Salat essen, fand ich es auch nicht so schlimm, wenn es beim gekochten Gemüse nur ein Löffel war. Mittlerweile habe ich bei den Jungs nichts mehr zu sagen, sie essen was sie wollen. Aber irgendwie ist das mit dem „von allem probieren“ noch drin.

Die Teller sehen nur etwas unterschiedlich aus:

Meiner:


 Jonathans:

hm

Keine Ahnung wo der ist



Erst letztens kam M. im Lebe-leichter-Kurs mit zwei super Rezepten.

Gestern legt sie mir schon wieder eins auf den Tisch, weil wir es letzte Woche unter anderem von Kichererbsen hatten. 

Kichererbsensalat

„Den probiere ich heute gleich aus, hab alle Zutaten zu Hause.“

Und dann stand ich da etwas blöd in meiner Küche, hatte die Tomaten und Paprika schon in die Schüssel geschnitten, Dressing fertig und finde den Dosenöffner für die Kichererbsen nicht.

Whatsapp in die Familiengruppe: „Hat jemand den Dosenöffner gesehen?“

Keine Antwort.

Nochmals alle Schubladen abgesucht, nothing.

Und weißt du was ich mache, wenn nichts mehr geht? Dann frag ich meinen Mann, und der hat IMMER eine Lösung.

„Du bekommst die Dose doch sicherlich auch ohne Dosenöffner auf.“

Und siehe da, wir hatten noch ein Schweizer Taschenmesser. Aber selbst wenn ich das gefunden hätte, ich wäre nie im Leben darauf gekommen, dass man so auch ne Dose öffnen kann.




Der Salat war super:

4 Tomaten
2 Paprikaschoten
1 große Dose Kichererbsen
1 Bund Frühlingszwiebeln
Essig, Öl, Salz und Pfeffer
Oder ein Dressing deiner Wahl.




Und falls du dich jetzt fragst: "Und wo war der Dosenöffner?"

Ich hab keine Ahnung.

hm

Montag, 18. Mai 2015

Lebe leichter Wochenende im Monbachtal



„Ich liebäugele sehr mit dem Frauenkompaktseminar im Monbachtal.“, verrät mir einer der neuen Coachs am Wochenende. 23 Coachs haben Beate und ich an diesem Wochenende ausgebildet. 13 Beate in Dorfchemnitz, 10 ich in Appenweier. Nachdem sie Samstag um 17.00 Uhr pünktlich ihre Zertifikate in den Händen hielten, verstreuten sie sich wieder in alle Himmelsrichtungen. Richtig viel Zuwachs bekommen wir immer wieder in der Schweiz. Und jetzt sind wir auch noch stärker im Osten unseres Landes vertreten. Falls du auch schon mit dem Gedanken spielst, Lebe-leichter-Coach zu werden, in deinem Umkreis keine Lebe-leichter-Kurse angeboten werden, dann darfst du uns gerne schreiben. Die nächste Ausbildung findet im Juni in Würzburg statt, es sind noch fünf Plätze frei.

Und falls du auch mit dem Kompaktseminar „Lebe leichter imMonbachtal“ liebäugelst. 

Es wird HAMMER !!!





Von Donnerstag bis Sonntag führe ich dich nicht nur in die Grundlagen von Lebe leichter ein. So ein Seminar wird dein Herz verändern, versprochen.

Den Nordic-Walking-Kurs, die Progressive Muskelentspannung, die ich noch zusätzlich dort anbiete ist nur ein Bruchteil dessen, was du erleben wirst. Lebe leichter wird für dich eine völlig neue Bedeutung bekommen, und das hat definitiv nicht nur mit Abnehmen zu tun.

Und weil wir richtig viel Zeit miteinander verbringen werden, lernen wir uns auch richtig gut kennen.

Ich freue mich auf DICH !!!

hm

Donnerstag, 14. Mai 2015

Meine Liga

Gestern, so kurz vor dem Einkaufen frag ich Steven, was er heute gerne essen würde.
Er: „Na wenn du so fragst, dann Schniposa, aber da weiß, du das eigentlich nicht gerne machst.“

Stimmt

Schnitzel, Pommes und Salat gehört eher in die Kategorie „Daskochtpapawennichwegbin“

Aber wenn sich der Junge das halt mal wieder wünscht......

Ich stand gestern beim Kochen etwas unter Zeitdruck, und musste dann sogar noch auf die Schnelle Mayonnaise selber machen, weil keine mehr da war. 

Zuerst aßen alle schweigsam. 

Dann der erste Kommentar.

„Mit dem Salz hast du es aber gut gemeint.“

Ok, die Pommes waren etwas versalzen.

„Und die Schnitzel mag ich eigentlich gerne kross, aber sie sind etwas schwarz“

Ok, mir ist die zweite Ladung Schnitzel etwas angebrannt, weil ich die Mayo am Zubereiten war.

„Die Mayo schmeckt irgendwie nicht.“

Also, da kann ich jetzt nicht dafür, das ist ein Thermomixrezept.

Ich esse so vor mich hin und weiß, dass ich das eigentlich besser kann.

Da sagt der Große: „Mama, das ist einfach nicht dein Niveau, du kochst eben in einer anderen Liga."

Yeah……

Heute gibt es Kalbsbraten an einer Rotweinsoße mit gebratenem Gemüse und Westernkartoffeln aus der Actifry.






Meine Liga.

hm

Mittwoch, 13. Mai 2015

Wenn du es eilig hast




An manchen Tagen denke ich: „Wo fange ich an und wo höre ich auf?“ Und meistens stelle ich hinterher fest, dass es so schlimm gar nicht war.

Kaum von der Gemeindefreizeit zurück hatte ich zusammen mit Beate am Montag einen Termin beim Verlag. Da bin ich gut und gerne mal inklusive Besprechung sieben Stunden unterwegs, ohne Stau. Lebe-leichter-Coachausbildung inklusive Vorbereitung am Wochenende, dazwischen der Feiertag, Termin mit dem Jugendamt, Supervision, Lebe-leichter-Kurse, das bisschen Haushalt, Streik im Kindergarten und blöderweise auch noch nen Haufen liegengebliebener Papierkram. 

Wenn ich das Gefühl habe: "Wo fange ich an und wo höre ich auf?", dann erinnere ich mich an die klugen Worte meines Sohnes Jonathan: "Ich mache immer nur das was ich mache, und denke nicht daran was ich noch alles machen muss."

Stress gibt es nämlich nur in unserem Kopf.

Mir hilft eine To – do - Liste und viel Pause dazwischen. Und so kam es, dass ich tatsächlich mittags mal ein Schläfchen gehalten, und mit den Kindern Rummycup gespielt habe. 

Neben mir schrie der Boden: „Saug mich!“, die Wäsche: „Wasch mich!“, die Küche: „Räum mich auf!“

"Lass sie schreien.", denke ich und höre weg.

Wenn du es eilig hast dann gehe langsam.

hm

Dienstag, 12. Mai 2015

Zeitenwechsel

Kennst du auch diese Zeiten, in denen du so super motiviert bist, nicht einen Krümel zu viel in deinen Mund steckst, in denen dein tägliches Sportprogramm zur Selbstverständlichkeit wird und du wie ein Fels in der Brandung zwischen Herausforderungen lächelnd jedes angebotene Haribo dankend ablehnst?

Und du denkst:"Nichts schmeckt so gut, wie es sich anfühlt schlank zu sein."

Im krassen Gegensatz dazu stehen deine hemmungslosen Zeiten, in denen du nach allem greifst, was rum liegt, und liegt nichts rum, dann holst du es dir. Sport gerät in Vergessenheit und du kannst dich nicht erinnern, dir jemals ein Ziel gesetzt zu haben.

Und du denkst:"Es schmeckt doch besser."

Heute flüstert ich dir zu:"Es ist IMMER deine Entscheidung."

Und egal an welchem Punkt du gerade stehst, du darfst jetzt sofort die Zeit wechseln.

hm