Montag, 17. Oktober 2016

Sport am Montagmorgen

Während Beate heute Morgen die Betten abzieht, sitze ich mal wieder beim Friseur. Schadensbehebung vom letzten Mal.

Ganz schön unterschiedlich unser Vormittag, und doch haben wir etwas gemeinsam.

Beide Sportklamotten an. Wenn ich hier fertig bin fahre ich auch sofort ins Fitnessstudio. Stemmen also parallel die Gewichte. Beate in Würzburg, ich in Oberkirch.


hm

Nachtrag am Abend: Komme heute Mittag vom Sport nach Hause, da hat mein Mann doch tatsächlich die Betten bezogen. Ich staune und schreib einen Zettel für mein Dankbarkeitsglas.


Sonntag, 16. Oktober 2016

Nach der Arbeit sollst du ruhn

Einmal im Jahr treffen wir uns mit unseren Coachs zum Auffrischungstag. Ein Tag gespickt mit Input, Motivation, Neuigkeiten, Gemeinschaft und das Freuen aufeinander. Jetzt muss man sich das mal vorstellen, Beate und ich plus 100 von unseren Coachs und nur sieben Stunden gemeinsame Zeit.

Unser Ablaufplan im Minutentakt, und dennoch blieb noch Zeit um mit Vielen kurz ins Gespräch zu kommen. Beate und ich sind einfach begeistert von unseren wundervollen Coachs, ohne die Lebe leichter nicht möglich wäre.



Kaum zu Hause angekommen bin ich dann aber doch dankbar und müde in mein Bett gefallen. Vom wenigen Schlaf hat Beate ja schon geschrieben. Aber ein bisschen bedauere ich es doch, dass wir kein Foto von uns zusammen im Bett im Hotel gemacht haben. 

Zum Lydiaempfang in Dillenburg, einen Tag vorher, kam ich leider aufgrund von gefühlten 100 Staus und Baustellen eine knappe Stunde zu spät. Hat sich dennoch gelohnt.

Beate hat mir einen Platz frei gehalten, und Karin Schmid überraschte mich mit einem Geschenk. "Ich habe gestern an dich gedacht, du magst doch so sehr Schweizer Schokolade, und die habe ich extra für dich gekauft." Da waren die 4 1/2 Stunden im Auto fast vergessen.



Ellen Nieswiodeck-Martin sah einfach Hammergut aus,



Elisabeth Mittelstädt berührte die Herzen der 600 anwesenden Gäste mit ihrer Geschichte,



Mirjana Angelina tat das mit ihrem Theaterstück 



und Andrea Adams-Frey mit ihrem Mann Albert Frey und Band sorgten für die musikalische Stimmung. 



Heute bleibt nur noch die Erinnerung, ein paar wenige Fotos, aber das gute Gefühl, das alles geschafft zu haben. 

Heute ruhe ich aus.

Zuerst an dem Ort, an dem ich meine Kraft für die Woche schöpfe. Dort, wo ich Gott begegne und Menschen, die ich liebe. Erst gestern habe ich zu meiner Freundin im Auto gesagt: "Ein Sonntag ohne Gottesdienst ist für mich kein Sonntag. Da würde mir etwas Existentielles fehlen."

Später dann zusammen mit Freunden und schönstem Wetter bei einem 40. Geburtstag.






hm

Montag, 10. Oktober 2016

Heiliger Alltag am Montagmorgen

Bin emotional mal wieder hin und weg von Veronikas Worten. Ihr neues Buch „Heiliger Alltag“ liegt seit ein paar Tagen auf meinem Nachttisch und immer mal wieder lese ich ein paar Zeilen.




Musste bei einem Beitrag so schmunzeln und hab mich gleich wiedergefunden. Da erzählt sie, dass sie eine Weile eine Haushaltshilfe hatte, und immer kurz bevor die kam, räumte sie noch schnell auf und beseitigte den gröbsten Schmutz.

Hat mich gleich wieder in meine Vergangenheit katapultiert. Nur mit dem Unterschied, dass ich leider viel zu lange gewartet hatte, bis ich mir eine Haushaltsfee geleistet habe. Meine Kinder waren schon aus dem Gröbsten raus, ich stand mitten in der Selbstständigkeit, schrieb zusätzlich noch am Lebe leichter Buch und versank zu Hause im Chaos.

Da war für mich klar, so geht’s nicht. Zwei Jahre hatten wir eine Olga, die zweimal wöchentlich durchs Haus wirbelte. Und tatsächlich, kurz bevor sie kam, hab ich noch ein bisschen aufgeräumt. Aber nur in den ersten Wochen. Irgendwann lag ich mit meinen total miserablen Hausfrauenfähigkeiten nackt vor ihr. Sie kannte alle Ecken und Winkel unseres Hauses, und da verlierst du einfach irgendwann die Scham. Nach zwei Jahren musste sie leider aufhören, da sie mehr Zeit mit ihrer behinderten Tochter verbringen musste.

Ein Schatz ging und hatte nie einen wirklichen Nachfolger. Eine kurze Weile putzte V. bei uns, dann noch Frau K., aber es sah hinterher nicht aus, als wenn Olga da gewesen wäre. Und nie wieder hatte ich so ein Vertrauen wie zu Olga.

Seit Jahren putze ich mein Haus wieder alleine. Die Arbeit ist nicht weniger geworden aber hat sich irgendwie verändert. Oder vielleicht bin auch ich disziplinierter geworden. Mein Mann hilft seit einer Weile mit, auch das hat die Situation sehr entspannt. Anfangs fragten die Kinder doch tatsächlich: „War Olga heute da?“………….

Aber ich schweife ab, war ja bei den Gedanken von Veronika. Als ich das in ihrem Buch las, erinnerte ich mich an meine Zeit aber noch ein anderer Gedanke kam hinzu.

Es gibt so einige Teilnehmer, die sind in meinen Kursen und nehmen gut ab. Und dann kommt eine Feier nach der anderen, ein paar zusätzliche Herausforderungen, hier ein Stück Schokolade da ein Stück Disziplinlosigkeit gekoppelt mit Bequemlichkeit und schon schnellt der Zeiger auf der Waage nach oben.
Dann verhalten sie sich ein bisschen wie Veronika oder ich. Dann versuchen sie erst einmal das Gröbste selbst wegzuschaffen.

Ich nehm erst mal wieder alles ab, bevor ich mich in die Gruppe auf die Waage traue.

Hä??????

Putzfrauen sind dazu da um dich im Haushalt zu entlasten und nicht dazu, dass du noch mehr Stress hast.
Unsere Coachs, Beate und ich sind dazu da, um dich zu motivieren ein leichtes Leben zu leben, und nicht um dich unter Druck zu setzen. Uns musst du nichts beweisen.

Ach ja, und wie schreibt Veronika so schön: Gott ist da, um dich zu lieben und dich zu ermutigen und nicht um dich zu strafen oder dir ein schlechtes Gewissen einzureden. Vor ihm kannst du deinen Dreck eh nicht verstecken.

Heute Morgen dann ein paar Worte von Veronika über den ehrlichen Bick in den Spiegel, und mein Herz schmolz.

Mädchen, du kannst echt klasse schreiben.




hm

Freitag, 7. Oktober 2016

Ohne Schleudertrauma

„Und, wie sieht es aus, habt ihr noch Zeit auf einen Kaffee?“, fragt mich S. heute, nachdem wir für unsere Töchter nach der Schule Winterjacken gekauft hatten.

Ich schlucke, bevor ich ihr eine Antwort gebe: „Sorry, heute nicht. Ich hab ziemlich viel zu tun und werde nicht rechtzeitig fertig, wenn wir jetzt noch einen Kaffee trinken gehen.“
Eigentlich will ich einen Kaffee trinken gehen und noch ne Runde mit S. quatschen, aber meine Vernunft siegt. Das tut sie nicht immer, aber angesichts der vielen Termine im Oktober musste ich mir einen ziemlich genauen Zeitplan erstellen, und mag nicht davon abweichen. Weil, wenn, dann komme ich ins Schleudern. Und ein Schleudertrauma kann ja keiner gebrauchen.

„Ein anderes Mal gerne.“, sage ich, und denke: „Ab November wieder.“
Mein Oktober ist zu voll, da geht nichts Zusätzliches, und da muss ich einfach ein bisschen streng mit mir sein.

Was zu schnell passiert, wenn viele Termine vor mir liegen, dass ich sie einfach hinter mich bringen will. Aber wie blöd ist das eigentlich? Viele Termine sind ja auch immer viele Möglichkeiten und Gelegenheiten. Das gehört alles zu meinem Leben, die Familientermine, die Arbeitstermine, die Gemeindetermine, die Freundinnentermine, meine persönlichen Termine. Ich möchte all das bewusst wahrnehmen, und nicht einfach nur abhaken.

Muss nur alles gut organisiert sein, und dann passt das alles. Hin und wieder wäge ich ab, was geht und was nicht. Mittwochabend musste ich einen Termin absagen, um ein bisschen Ruhe zu haben, mich heute gegen die Plauderstunde und den Kaffee mit S. entscheiden, heute Abend nicht zur Leiterbesprechung gehen, weil ich morgen ziemlich früh nach Oberursel unterwegs bin und mich heute Abend mental auf den Vortrag vorbereiten muss.

S. und ich verabschieden uns mit den Worten: „Bis Sonntag.“ Und da kann ich S. zusagen, dass wir da nach dem Gottesdienst gerne einen Kaffee zusammen trinken.

hm

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Über die Grenze

Über 12 Jahre wohnen wir jetzt schon in Süddeutschland, 25 Minuten von der französischen Grenze entfernt, aber diese Woche, war ich das erste Mal im Elsass. Dabei ist es wirklich ein Katzensprung. Während auf unserer Seite des Landes die Franzosen öfters Urlaub machen pilgerten wir am deutschen Feiertag mal eben über die Grenze um das schöne Elsass zu genießen. Miniurlaub sozusagen. 

Wanderung, Gemeinschaft, traumhafte Aussichten, bequemste Schuhe, reichhaltiges Picknick,  leckerster Kuchen, 12500 Schritte und einfach Zeit zum Atmen. 

So war mein 3. Oktober, der für mich jedes Jahr immer ein bisschen besonders ist.








Am 3. Oktober 2003 fuhren wir mit unseren Kindern das erste Mal nach Oberkirch und fragten sie, ob sie sich vorstellen könnten, hierherzuziehen. Ist ja ne halbe Ewigkeit her, aber ich erinnere mich jedes Jahr.

Und ich erinnere mich auch, dass wir unbedingt noch nach Offenburg fahren mussten um zu schauen, ob es auch eine Innenstadt gibt, einen Media Markt und so……du weißt schon, wir waren die Großstadt gewöhnt.

Nach 12 Jahren muss ich zugeben, dass es mittlerweile nicht nur dieses Fleckchen Erde ist, das uns so begeistert, sondern auch die Menschen um uns herum. Hat ne Weile gedauert, aber wir fühlen uns zu Hause.

Und werden, so Gott will und wir leben, hier auch bleiben, bis dass der Tod uns scheidet, oder bis zur Entrückung, je nachdem.

hm


Samstag, 1. Oktober 2016

Fast ausgebucht

Und wo ich schon gerade an meiner Website sitze, habe ich mal ein update meiner Termin gemacht. Und stelle mit Freude Entsetzen fest:

2017 bin ich fast ausgebucht.

Falls du in Frankfurt wohnst,







oder in Fürth,


oder in Stuttgart

oder in Ihringen

Frauenabend am 25. November 2016 Thema: "Was ist wirklich wichtig -vom Umgang mit Prioritäten"


könnten wir uns 2016 noch sehen.

hm

Wichtiges zwischen Spams

Seitdem meine Website nicht mehr richtig funktioniert, weil ich irgend so ein blödes Update gemacht hatte, was ich hätte lassen sollen, bin ich sehr sparsam im Verändern dieser Seite. Meine Kurse und Vorträge kommen Online, das war’s.

Heute musste ich eine aktuelle Änderung eingeben, da ich aufgrund der vielen Teilnehmer in Appenweier die Gruppe teilen muss, da fällt mein Blick auf 220 Kommentare.

Alles Spams, denke ich, und will die Seite schließen, da siegt meine Neugier und ich scrolle mich doch durch die Hieroglyphen. Und da fallen mir doch tatsächlich die Augen aus. Zwischen all den ganzen Spammails finde ich doch tatsächlich Vortragsanfragen, Kommentare zu meinen Blogeinträgen, Nettigkeiten und mehrere Anmeldungen für meine neuen Kurse.

Oh sorry an alle, bei denen ich mich nicht gemeldet habe. Ich wusste nicht, dass ihr mir geschrieben habt. Werde mich ab jetzt wohl öfter durch die Spams durcharbeiten, solange, bis die Website wieder richtig funktioniert, und die Kommentarfunktion wegfällt oder ein Spamfilter eingebaut wird.





hm