Mittwoch, 11. Januar 2017

Das Alter spielt keine Rolle

Ziemlich voll war es heute Morgen in der Umkleidekabine meines Fitnessstudios und bei den vielen Frauen war SIE mir gar nicht gleich aufgefallen. Als sich der Raum langsam leerte stand sie mir mit dem Rücken zugewandt und zog ihre Mütze auf. Mir fiel sofort diese superschicke Jacke auf, und dann noch die passende Mütze dazu.

Bevor sie ging, schaute sie mich an und meinte, dass es aber heute sehr voll hier sei, und dass nach den Feiertagen wohl jeder ein paar Pfund abnehmen wolle und jetzt trainiere. Ich bestätigte das und machte ihr ein Kompliment zu der schönen Jacke.

Wir kamen ins Gespräch und sie klärte mich auf, dass die zwar schön sei, aber sehr unpraktisch, weil das Make up immer sofort am Kragen zu sehen sei.

„Und ohne Make up kann ich ja nicht mehr rausgehen.“, fügte sie hinterher.

Ich musste schmunzeln. Auch mein Gesicht braucht jeden Tag ein bisschen Camouflage, damit der Teint besser aussieht, nur beim Sport verzichte ich drauf.

Sie sah einfach super aus, mit ihren 76 Jahren und ich bin immer sehr begeistert wenn ich sehe, dass auch die ältere Generation gut für sich sorgt.




Wenn du vielleicht schon über 60 bist, oder über 70, dann mache ich dir heute mal wieder Mut, das Beste aus dem zu machen was du hast. Mann/Frau ist nie zu alt dafür.

HIER findest du den Beweis.

hm

Dienstag, 10. Januar 2017

Ein Fall für zwei

Heute Morgen Lebe-leichter-Kursstart in Offenburg, da platzt eine Teilnehmerin heraus, dass sie vor Weihnachten unser Body- Spirit- Soul- Buch bekommen hat, und das es so Hammer ist und ihr so gut tut, und dass wir so emotional schreiben, und dass es für sie ein richtiges Lebenshilfebuch geworden ist. Und sie lobt noch viel mehr, aber ich konnte mir nicht alles merken.  Nur eine Kritik hatte sie.

„Also, das muss ich jetzt einfach loswerden. Dieses Buch ist so wundervoll geschrieben, ihr seid der Inbegriff von Emotionalität, so freundlich und liebevoll, so motivierend und so erfrischend. Und wenn man dich persönlich kennt, dann kann man gar nicht glauben, dass du das auf dem Foto bist. Wie kann es sein, dass ihr auf dem Autorenfoto SO streng ausseht. Das geht gar nicht.“

Und dann hat sie sich noch knappe fünf Minuten darüber ausgelassen und den Kopf geschüttelt.

Hab ich dann gleich mal aufgeklärt. Und falls du dich das auch schon gefragt hast, kläre ich es jetzt hier für dich und den Rest der Welt auf:

Beim Fototermin wollten wir eine gewisse Botschaft rüberbringen.

Beate meinte: „Wir haben eine Mission, wir haben eine Vision, wir haben eine Passion, wir brauchen so Bond-Fotos.“

Ich dachte:  „Ein bisschen seriös ist nicht schlecht.“

Der Fotograf meinte: „Lächeln kann jeder.“

Na, und so sind dann halt diese Bondfotos entstanden. Oder wie unser Verlag sie nennt: „Ein Fall für zwei.“




Wir können auch so:





Also haben wir jetzt eins ausgesucht, das auf die nächste Auflage kommt. Wenn du ganz genau hinschaust dann siehst du: „Wir lächeln im Herzen.“






hm

Montag, 9. Januar 2017

Jammern nützt nichts, der Alltag rennt weiter


Der Rohrbruch ist nicht gefunden, aber zumindest konnte mein Mann (der Held) eine provisorische Leitung legen, so, dass wir es hier oben warm haben und in den unteren Räumen die Bude nicht ganz vollläuft. Mich hatte die hohe Wasserrechnung schon gewundert, jetzt weiß ich warum…….
Wir pumpen jeden Tag Wasser ab und hoffen, dass wir bis zum Sommer alles trocken bekommen. So lange muss die Renovierung warten. Heizungsrohre müssen komplett erneuert werden, na das wird ne Baustelle hier.

Aber Jammern nützt gar nichts, davon wird es nicht besser. Diese Woche habe ich null Zeit mich mit solchen Sachen zu beschäftigen, morgen starten meine Lebe-leichter-Kurse, immer noch trudeln Anmeldungen ein, nächste Woche findet das Wohnzimmerkonzert mit der Süßmaus und ihrer Freundin statt, bei der ich dich vielleicht sehe, also zumindest dann, wenn du hier in der Nähe wohnst :-)





Und dann bereite ich mich mental auf Würzburg und den Frauentag vor.

Vielleicht gehe ich zwischendrin mal Skifahren, damit ich gedanklich ein bisschen runter fahre.

Schnee gibt es genug, wenn die Sonne am Wochenende noch durch die Wolkendecke bricht, dann geht’s auf die Piste.

hm

Samstag, 7. Januar 2017

Blödsachen

Ich wollte eigentlich 2017 nur so Schönsachen schreiben, weil doch das Jahr so toll wird. Manchmal kommt es dann doch anders. Also, ich glaube, es wir trotzdem ein super, geniales Jahr, aber wenn dein Haus fast wegschwimmt, weil der Wasserschaden so groß ist und du den Fehler nicht findest, dann ist das nicht ganz so toll. Ich fall jetzt nicht in Depression, aber wir würden uns lieber mit anderen Dingen beschäftigen als mit Wände und Böden aufstemmen und Wasserauspumpen.

Schönsachen wie z. B. die Hochzeitsvorbereitung des Großen, die Buchlesung in zwei Wochen, der Frauentag in Würzburg in drei Wochen, der Start meiner Lebe-leichter-Kurse, Skifahren naja und was sonst noch so zu meinem Alltag gehört.

Stattdessen muss ich mir Gedanken über Ablauf- und Zulaufleitung unserer veralteten Heizung machen. Also ich muss mir nicht wirklich Gedanken darübermachen, das macht mein Mann, aber ich muss ihm zuhören und versuchen das, was er mir erklärt zu verstehen, weil man ja beim Reden Ideen findet. Noch ist da keine, aber ich bete nebenbei noch ein bisschen.

hm

Donnerstag, 5. Januar 2017

Leichte Küche

Fragt mich gestern eine Freundin beim Abendessen, ob ich auch leicht koche, wenn ich im Programm bin.
Also ich koche wohl grundsätzlich eher leicht als gehaltvoll. Ob das jetzt vorwiegend mit meinem Ernährungswissen zu tun hat und dem Bewusstsein, dass zu fettiges Essen später auf der Hüfte sichtbar wird, oder ob das nur der Gesundheitsgedanke ist, der weiß, dass zu fettiges Essen dem Körper einfach nicht gut tut weiß ich gar nicht. Ich denke eine gute Mischung von beidem.

Bei den meisten Gerichten achte ich schon darauf, dass der Fettgehalt nicht zu hoch ist.
Ich kaufe z. B. kein klassisches Hackfleisch, keinen Fleischkäse und esse sehr selten Wiener Würstchen. Auch Croissants, Landjäger und Salami liegen nicht so oft auf meinem Teller.

Klar heißt es bei Lebe leichter, dass du drei Teller voll nach deinem Geschmack essen kannst. Dennoch weiß mein Kopf, dass bestimmte Lebensmittel so kalorienreich sind, dass sie den Geschmack nicht lohnen. Was nicht bedeutet, dass ich sie hin und wieder esse, aber eher moderat.

Ich esse selten Light-Käse auf dem Brot, nehme ihn aber zum Überbacken. Ich benutze keine Halbfettmargarine sondern Butter, dafür lasse ich den Fleischsalat links liegen.

Milch ist bei mir in 1,5 % im Kühlschrank, aber einfach deshalb, weil sie mir besser schmeckt. Eis esse ich in Vollfettzuckervariante, aber dosiert.

In meinem Kartoffelgratin ist nicht nur Sahne, sondern ich strecke die Soße mit Milch, auch in eine Käse-Lauch-Hackfleisch-Suppe gebe ich den Käse in Light-Version.

Also, gute Frage, die mir da meine Freundin gestellt hat.

Wir kamen darauf, als sie mich beim Bohnenkochen beobachtete. Während sie sehr klassisch Speck auslässt und viel Butter an die Bohnen gibt, nehme ich eine kleine Menge Olivenöl, mageren Schinken, ein paar Zwiebeln und eine kleine Knoblauchzehe. Meine Befürchtung war allerdings, dass unseren Gästen meine Version der Bohnen sicherlich nicht so gut schmeckt, wie die deftige Hausmannskost.

Aber siehe da, die Gäste waren begeistert und meine Freundin will von nun an die Bohnen immer so zubereiten, wie ich sie gestern auf den Tisch gebracht habe.

Kannst du auch gerne so machen.


1 kg gefrorene grüne Bohnen
75 g magerer Schinken
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
Gemüsebrühpulver

Grüne Bohnen in etwas Salzasser garkochen und abgießen.
Im Topf 1 EL Olivenöl erhitzen, 1 gehackte Zwiebel und gewürfelter Schinken anbraten. Zerdrückten Knoblauch ganz kurz dazugeben, sofort die Bohnen dazu. Mit Salz, Gemüsebrühe und Pfeffer abschmecken.



hm

Dienstag, 3. Januar 2017

Alles eine Frage des Blickwinkels

Auch am 3. Tag des Jahres bin ich noch voller Überzeugung, dass es ein hammermäßig, geniales Jahr wird. Auch wenn die Umstände mir anderes einflüstern wollen, das macht gar nichts. Ich bleibe dabei. Was bitteschön ist schon ein Wasserschaden im Keller und der Anliegerwohnung?

Mein Mann stellt mich heute vor die Tatsache, dass der komplette Boden von zwei Kellerräumen und der Wohnung einer unserer Söhne aufgerissen werden muss und die Heizungsrohre neu verlegt werden müssen.
Und bevor auch nur der Gedanke: „Na super, das Jahr fängt ja gut an.“, sich in meinem Kopf formuliert hat, sprach mein Mund: „Na endlich, wir wollten die Fliesen unten im Flur sowieso schon seit Jahren erneuern, jetzt endlich wird es mal gemacht.“

Wir haben immer die Möglichkeit die Dinge schwarz oder weiß zu sehen.

Alles eine Frage des Blickwinkels.

Und das alles beginnt in unserem Herz. Steht alles in unserem Buch „Body Spirit Soul.“

Der tragende Vers des Kapitels „Soul“ ist natürlich aus Sprüche 4,23 „Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz bestimmt dein ganzes Leben.“

In einer anderen Übersetzung heißt es: „Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben.“

Und jetzt kommt der Kracher: Wie jedes Jahr am 1. Januar ziehen wir nach dem Gottesdienst eine Karte mit einem Bibelvers, der uns über das Jahr begleiten soll. So quasi als persönliche Jahreslosung.

Jetzt darfst du raten, welchen Vers ich gezogen habe:





Krass, oder? Wir haben das Buch nicht nur für dich sondern auch für uns geschrieben :-)

hm

Montag, 2. Januar 2017

Feiertagsflugpfunde

Noch eine Woche Ferien, aber eine Anmeldung nach der anderen trudelt bei mir ein. Und klar, das freut mich natürlich, weiß ich doch, dass alle meine Teilnehmer, die nächste Woche in meinem Lebe-leichter-Kurs starten bis Ostern mindestens 6 kg abnehmen, wenn sie sich 100 % an unser Programm halten. Und was die Erfahrung so angeht, schwinden die Feiertagsflugpfunde sowieso etwas schneller.




Solltest du also nur über die Feiertage 3 kg zugenommen haben, Schätzchen, die sind super schnell wieder runter, sobald du dich an unsere super einfachen Regeln hältst.

Sollten sich allerdings im letzten Jahr schon wieder so blöde Gewohnheiten eingeschlichen haben und du merkst, alleine geht es einfach nicht, dann fackele mal nicht so lange rum. Ist doch völlig egal was jetzt der Auslöser war, ist doch besser, jetzt wieder in der Gruppe neu durchzustarten als es mit falschem Scham alleine zu versuchen.

Ich starte genau wie Beate auch immer sofort mit neuer Motivation am 1. Januar. War heute schon im Fitnessstudio und auf meinem Herd köchelt leise eine Lauch-Pilz-Käsesuppe, von der ich einen Teller genießen werde.

Danach ist Pause, bis heute Abend. Da bekommen wir Besuch. Und übermorgen bekommen wir nochmal Besuch, und Sonntag sind wir eingeladen......

Schon seit einer Woche reizt mich der Gedanke, es Beate einmal gleichzutun. Ich kenne ja mittlerweile ihren jährlichen Alkoholverzicht bis Ostern. Witzig, dass sie das genau heute auf ihren Blog schreibt. Ob ihr die Ohren geklingelt haben? 

Gar nichts ist oft leichter als jedes Mal neu entscheiden zu müssen. Bei den vielen Feiern und Einladungen ist es jedes Mal ein Kraftaufwand. Einfach zu sagen: "Nein danke, ich trinke momentan nichts fühlt sich zumindest in meinem Kopf schon etwas leichter an."

Und schließlich hab ich ein sehr lohnendes Ziel vor Augen. Am 20. Mai heiratet unser 1. Sohn, das Bräutigammutterkleid hab ich schon. Ich bekomme den Reißverschluss auch schon zu, nur atmen geht noch nicht…..

hm