Samstag, 5. September 2015

Zwei zusätzliche Urlaubstage



Zwei völlig unerwartete Urlaubstage haben sich da in meinen sonst so arbeitsreichen September eingeschlichen. Meine Freundin aus Bremen war zu Besuch. Auch, wenn wir ein bisschen miteinander gearbeitet haben, waren der Donnerstag und Freitag für uns eher Balsam für Body and Soul.

Zweimal genussvolles Frühstück, eine Radtour durch den Schwarzwald, chillen auf der Terrasse, Restaurantbesuch und das typische Freundinnengeplauder. 








hm

Mittwoch, 2. September 2015

Besser zu viel als gar nichts



A. hat sich gefreut, dass wir wieder aus dem Urlaub zurück sind. „Da habt ihr sicherlich viel zu erzählen.“, schreibt sie mir per Whatsapp. Vom Urlaub hab ich nicht viel zu erzählen gehabt, wohl aber von dem, was mich gerade wirklich bewegt.

Während ich nämlich auf unserem Boot in der Sonne auf dem Mittelmeer gechillt habe, fuhren andere Menschen auf dem Mittelmeer zusammengepfercht auf der Flucht aus dem eigenen Land in eine ungewisse Zukunft. Viele von ihnen überlebten diese Fahrt nicht. Und jetzt kommen sie in Scharen in unser Land und ich bin völlig fassungslos, was es da für Diskussionen gibt.
Im Urlaub war ich nicht so viel online, habe die Nachrichten nicht so verfolgt, aber seit einer Woche sind wir wieder zu Hause und ich lese und weine.

Was würde wohl passieren, wenn in unserem Land Krieg ausbricht, oder irgendwelcher Terror. Also, ist ja jetzt nicht so, als hätten wir das hier in Deutschland noch nie gehabt. Oder was wäre, wenn plötzlich die Christen verfolgt würden? Was würde dann aus uns werden? Wenn wir von jetzt auf gleich unser Haus verlassen müssten, alles Geld, was gespart war zusammenkratzen um eine Möglichkeit der Flucht zu finden. Was würde aus meinen Kindern werden? Wie würden wir weiterleben? 

Was würde bleiben, wenn wir alles verlieren?

1.Kor.13,13
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Matth. 25,40
Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Eine einzige Frage beschäftigt mich seitdem: „Was kann ich tun?“

Und dann hab ich nach etwas Recherche bei uns in der Ortsverwaltung mal unsere Hilfe angeboten. Meine, und die unserer Gemeinde. Irgendwas werden wir ja wohl tun können. 

Und jetzt weiß ich schon, dass du die Luft anhältst, und dich fragst: „Was will sie denn noch alles tun?“

Schätzchen, ich will nicht am Ende meines Lebens nichts getan haben.

hm

Cooles Geschenk




Da hab ich doch vor zweieinhalb Monaten von H. zum Geburtstag einen Gutschein über „zwei Stunden ihrer Zeit“ geschenkt bekommen. Anfangs musste ich gut überlegen wie, und ob ich den Gutschein einlöse, aber dann kam mir DIE Idee.

Was gibt es, dass ich absolut nicht gerne mache? Was sind so Zeitfresser, die ich gerne delegieren würde? 

Du ahnst es sicherlich schon: Gartenarbeit

Aber da wir seit einem Jahr für den Garten eine Hilfe haben, musste ich ne Weile überlegen. Und eine wirkliche Hilfe ist mir, wenn mir jemand ein bisschen beim Marketing hilft.

Flyer falten und verteilen ist nicht so meins.

Und so durfte ich heute Morgen um die 250 gefaltete Flyer von H. abholen, und werde sie heute verteilen. 



Cooles Geschenk

hm

Montag, 31. August 2015

Morgens bei mir im Bett



„Ach wie schön, dass ich heute mal ein bisschen länger geschlafen habe.“

„Ja schon, aber wäre ich früher aufgestanden, dann hätte ich noch laufen gehen können.“

„Ich kann auch jetzt noch laufen, es ist ja erst 8.00 Uhr.“

„Ohne vorher Kaffee zu trinken und einen Abschnitt aus der Bibel zu lesen, das ist blöd.“

„Stimmt, also mache ich mir erst einmal einen Kaffee, und lese, in der Bibel und am I-Pad.“

„Jetzt reicht es, jetzt könnte ich laufen.“

„Aber jetzt ist es schon 9.00 Uhr, echt zu spät, ich hab heute ziemlich viel zu erledigen.“

„Aber wenn ich jetzt nicht laufe, dann laufe ich heute gar nicht mehr, dafür wird es heute zu heiß.“

„Na dann heute eben mal nicht.“

„Aber gestern bin ich auch nicht gelaufen.“

„Vielleicht heute Abend.“

„Ich kenne mich, heute Abend hab ich keine Lust mehr.“

„Aber jetzt hab ich solche Kopfschmerzen.“

„Die werden aber auch nicht besser, wenn ich zu Hause bleibe.“

„Aber eigentlich hab ich gar keine Lust, und wenn ich jetzt laufe, dann bin ich erst um 10.00 Uhr wieder zu Hause.“

„Ja, aber wenn ich dann wieder zurück bin, dann fühle ich mich einfach besser.“

Turnschuhe an, Kopfhörer aufs Ohr, Runningapp eingeschaltet und weg war ich.

Wollte dir nur mal eben sagen, dass ich morgens auch nicht freiwillig in die Laufschuhe falle.

Es kostet mich JEDEN Tag Überwindung.

hm

Samstag, 29. August 2015

Vor- und Nachteile



Jetzt, wo ich endlich wieder weich gebettet in meinem eigenen Bett schlafe, wo mich weder lautes, italienisches Gequatsche, noch fahrende Händler mit ihrem Megaphone wecken, bin ich morgens vor 6.00 Uhr hellwach und kann nicht mehr einschlafen.

Fragt mich mein Sohn, heute Morgen, nachdem ich vom Einkaufen kam, was ich denn heute alles gemacht hätte.

„Ich hab gelesen, war joggen, hab geduscht, gefrühstückt, Wäsche gewaschen, auf gehangen und zusammengelegt, das Bad sehr gründlich geputzt, Betten gemacht, Küche aufgeräumt, ein paar Buchungen erledigt, ein paar Emails beantwortet, mit einer Freundin telefoniert und jetzt komme ich gerade vom Einkaufen.“

„Also, du meinst nur heute???“

Bin gerade mit mir am Ringen, ob ich mir nicht einfach im Urlaub den Wecker stelle. Wird ja nicht ewig gehen, dass ich einfach so früh wach werde.

Und wenn doch, na umso besser. 
 

hm