Donnerstag, 18. Juli 2013

Tipp



Meistens gehe ich im Fitnessstudio nur an die Geräte, ganz selten mal besuche ich einen Kurs. Heute wollte ich mal wieder Funktionstraining ausprobieren. Kommt mir ja sehr zugute, einmal wegen dem Lebe- leichter- Zirkel, den ich immer wieder am Verbessern bin, außerdem bedankt sich mein Rücken. Und beim Thema Krafttraining kommt es eben auch darauf an, Muskeln nicht nur isoliert zu trainieren sondern auch funktional. Mit dem eigenen Schwergewicht möglichst noch auf einer wackeligen Unterlage, so trainierst du auch die Tiefenmuskulatur. Die siehst du vielleicht später nicht, aber sie halten dich zusammen und lassen dich auch im hohen Alter noch beweglich und kraftvoll sein. 

Erst dachte ich noch, ein bisschen langweilig, aber genau genommen, waren die Übungen gar nicht so schlecht. Vielleicht mit ein bisschen mehr Stimmung, etwas modernerer Musik, dann wäre sogar noch der Spaßfaktor da gewesen. Hab mich heute entschieden in eine Klitzekleinigkeit zu investieren. Unterstützt meine täglichen Gymnastikübungen und wollte ich schon lange mal haben. Sicherlich auch für dich ein Supertipp:




hm

Mittwoch, 17. Juli 2013

Chorkonzert und Ortschaftsrat

Den Horizont erweitern, die Komfortzone verlassen stehen bei Lebe leichter auf der To do Liste. Verschafft dir meistens Herzklopfen, etwas feuchte Hände, schnürrt dir winzigst die Kehle zu, flößt dir Respekt ein, lässt dich nicht wirklich so entspannt sein und ist immer ein bisschen aufregend. Und da konnte ich mich innerhalb von drei Tagen selber drin üben. Samstagabend durfte ich über das erste Konzert berichten, heute über meine erste Ortschaftsratsitzung. Beides absolutes Neuland für mich, ich am Rande meines Tellers drüber geschaut. Und was ich sehe gefällt mir.

Zwischendrin hatte noch mein Mann Geburtstag, Besuch aus dem Norden stand vor der Tür, Sohn Nr. 3 hat seinen Führerschein bestanden, ich fahre meist nur noch mit dem Rad, Beate und ich tüfteln mal wieder an einer genialen Idee, die Süßmaus hat nur noch Projekttage und ein leichtes Leben, am Samstag steigt ne Riesenparty bei uns, ich bin gerade in das Wetter verliebt, meine Wäscheberge halten sich in Grenzen, und auch sonst ist die Welt gerade in Ordnung......weil ich das Konzert und die Ortschaftsratsitzung gut überstanden habe.

hm


Montag, 15. Juli 2013

Taufe




Das absolute Highlight unseres Gemeindelebens ist unsere jährliche Taufe am Baggersee. Während die meisten Menschen mit einer Glaubenstaufe gar nichts anfangen können, ist sie für uns so selbstverständlich. Sich für Jesus entscheiden, und sich dann taufen lassen – ganz einfach. 

Fast hätte ich nicht dabei sein können, weil die Süßmaus seit Freitag etwas schwächelt, ich vermute mal, dass sie einen Sonnenstich hatte. Gestern lag sie den ganzen Tag zugedeckt auf der Liege im Schatten und hat geschlafen. Heute darf sie nochmal zu Hause bleiben, aber es wird besser. 

Gestern war schon besonders, das erste Mal durfte mein Großer mittaufen. Alle Täuflinge sind in der Jugend, also fand mein Mann es nur gerecht, dass Manuel als Jugendleiter das Vorrecht genießen durfte. 

















Das bewegt nicht nur die Gemeinde, wenn da Menschen ihr Zeugnis ablegen, wann und wie sie zum Glauben gefunden haben, und warum sie sich taufen lassen wollen. Da fließen doch so manches Mal auch ein paar Freudentränen. Immerhin ist es die wichtigste Entscheidung, die ein Mensch im Leben trifft. 


























Und: Die wichtigsten Entscheidungen triffst du immer alleine.

hm

Samstag, 13. Juli 2013

Mit Block am Pool




Gestern die Vorzüge meiner selbstständigen Tätigkeit mal wieder erfahren. Während ich eigentlich im Büro zu tun hätte, kündigte sich kurzerhand eine Freundin an. Deren Tochter war mit der Süßmaus verabredet,  nun wollte die Mutter mit dem Sohn dazu kommen, damit dieser in unserem Pool noch etwas schwimmen lernt, im Freibad sei es zu voll.

„Du kannst gerne kommen, aber ich hab zu tun.“, war meine Antwort per SMS, um dann nach 15 Minuten mein Nachmittagsprogramm kurzerhand umzuschmeißen. Bikini angezogen, zweite Liege vor den Pool gestellt, mit der Freundin auf der Terrasse die Sonne genossen, den Kindern beim Planschen zugeschaut und zwischendrin neue Ideen fürs neue Buch gesammelt. 

hm

Donnerstag, 11. Juli 2013

Immer bei mir


Die letzten Kursstunden bei Lebe leichter sind immer die spannendsten. Das Lebe- leichter- 6 x 1 sitzt bei den meisten, ab jetzt geht es nur noch um das Herz und den Kopf. Fordere meine Teilnehmer heraus über den Tellerrand zu schauen und ihr Leben aktiv zu gestalten.

Fordere mich selber auch immer wieder neu heraus, erkenne rückblickend, dass mich dieses Thema schon mein halbes Leben beschäftigt. Seit meiner Entscheidung für Jesus stelle ich mir immer wieder diese Frage: „Was hat Gott in mich hineingelegt? Warum kann ich bestimmte Dinge? Was ist der Plan meines Lebens?“

Während wir am Dienstag in der Gruppe zusammensaßen, und jeder sich seiner eigenen Komfortzone bewusst geworden ist, frage ich nach Wünschen und Träumen, die im Verborgenen liegen. Irgendwann sagt G.: “Ja, aber Heike, du musst schon zugeben, was du so machst, das ist echt abartig. So viel kann eigentlich kein Mensch schaffen. Auch dein Tag hat ja nur 24 Stunden.“

Ich mache gar nicht mehr als andere auch, ich wähle nur gut aus, was ich tue. Prioritäten setzen, das Thema kommt nächste Woche dran. Auch ich hab nur 24 Stunden.

Aber dann kam’s über mich, dann konnte ich mich nicht zurückhalten. Kommt nicht immer vor in Lebe- leichter- Kursen, aber wenn ich so direkt gefragt werde, woher ich meine Kraft bekomme, dann kann ich nur eine Antwort geben.

Hab jemand, der mir bei allem was ich tue hilft, IMMER:



hm

Mittwoch, 10. Juli 2013

Gedrosselt




Geplant hatte ich zumindest die Hinfahrt von knapp 30 km mit dem Rad. Eine Freundin hat heute Geburtstag, die Süßmaus ist unterwegs, das Wetter schön, was also sollte mich hindern? Hab mich schon so richtig auf die Strecke gefreut, und auf die Freundin. Die Rückfahrt wollte ich mir offen lassen. Je nach Verfassung hätte ich den Zug genommen.

Bis ich vormittags unterwegs mit dem Sohn feststelle, dass ich mich irgendwie ziemlich schlapp fühle. Kenn ich nicht so von mir, bin normalerweise fit und ziemlich leistungsfähig. Aber WENN ich dann mal merke, dass mein Körper nicht so will wie mein Kopf, dann geb ich nach. Sag der Freundin ab, die vollstes Verständnis hat, und mach den ganzen Nachmittag Pause, auf der Terrasse, im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, gleich wieder auf der Terrasse und beweg mich heute mal nicht.

Der Körper gibt meistens recht frühzeitig einen Warnschuss, da kannst du schnell das Tempo drosseln. Bei deinem Herz dauert es oft eine Weile. Da ist es mal wichtig, hin und wieder nachzufragen, wie’s ihm so geht, nicht, dass es irgendwann schlapp macht.

hm

Hyperaktiv




Hin und wieder überkommt es mich, da juckt‘s mir in den Fingern, dann werde ich hyperaktiv. Gleich mehrere Projekte nahm ich gestern in Angriff, meine Kleiderkammer und die Speisekammer im Keller. Dann wirbele ich im Haus herum, sortiere, miste aus und freu mich über jedes aufgeräumte Teil. Ich bin ein Meister im Horten und ein Meister im Wegschmeißen. Ich kann über Wochen Dinge aufbewahren mit der guten Absicht, es irgendwann doch einmal zu gebrauchen. Aber irgendwann legt sich bei mir so ein Schalter im Kopf um, und dann wird weggegeben und weggeschmissen. Oder zumindest mal in einen Karton geräumt und für eine Weile im Keller gelagert. Was dann ein Jahr nicht genutzt wurde, das kommt definitiv weg.

Ab und zu mal, da trauere ich dem einen oder anderen Teil hinterher. Hab ich doch letztes Jahr ein wunderschönes Sommerkleid und einen noch schöneren Sommerrock weggegeben. Hab die Teile zu oft getragen und konnte sie nicht mehr sehen. Dieses Jahr war ich kurz ein bisschen wehmütig, bis mir mal wieder klar wurde:

Der Gewinn eines aufgeräumten, übersichtlichen Kleiderschranks ist um ein vielfaches höher, als der Schmerz evtl. mal eins von 30 Teilen doch noch zu vermissen. Also werden ich weiterhin nach diesem System leben – lebt sich leichter.

Funktioniert übrigens nicht nur mit Kleidern.

hm