Freitag, 22. Juni 2018

Heulerei am Morgen

Zweimal hab ich heute Morgen schon geheult. 

Nein, nicht weil mein Mann gestern seinen Flug von Sardinien verpasst hat und erst heute im Laufe des späten Nachmittags ankommt. 

Bei uns ist es üblich, dass am Geburtstagsmorgen die ganze Familie ins Schlafzimmer des Geburtstagskinds kommt, Happy Birthday singt und sich dann jeder hintereinander aufs Bett schmeißt um mit dicker Umarmung zu gratulieren.

Heute war nur die Süßmaus zu Hause. Da stand sie da vor meinem Bett und sang alleine in ihrer schönsten Morgenstimme. Geheult hab ich, als ich ihr Geschenk anschaute. 




Da hat sie mir ein Sprüchebuch selbst gestaltet, und ich war so hin und weg, von der Idee und ihrer Kreativität. Da musste ich vor Freude einfach bisschen heulen. Und die Süßmaus dachte wohl: „Alles richtig gemacht, Mama freut sich.“

Bisschen später schaue ich bei Facebook, und folge Beates Anweisung, ihren Blog zu lesen. 


DANKE liebe Freundin, ist mir direkt ins Herz gefallen und hat ein bisschen Flüssigkeit in die Augen getrieben. 

Und während ich heute Morgen Bibel lese, bekomme ich von meinem Papa im Himmel auch noch gleich ein Geschenk. 

Mein Geburtstagssegen aus Sprüche 31,25

Sie strahlt Kraft und Würde aus, uns die lacht und hat keine Angst vor dem kommenden Tag. Wenn sie spricht, sind ihre Worte weise, und sie erteilt ihre Anweisungen in freundlichem Ton.

Da hab ich nicht geheult, aber bisschen glücklich bin schon darüber.

Also, dann feiere ich jetzt mal, meine Familie, meine Freunde, meinen Gott und mich.


hm

Dienstag, 19. Juni 2018

Rund um Bottenau

ENDLICH laufe ich wieder. Nach einer guten Woche Ruhepause traue ich mich endlich wieder zu laufen. 

Gestern hab ich quasi eine Woche Bewegung nachgeholt. War gleich mal drei Stunden mit zwei Freundinnen rund um unseren Wohnort unterwegs. Rundwanderung um Bottenau. 




So wohne ich übrigens:












hm

Superteam

Die Anfrage vom Schönblick kam letztes Jahr im Februar. „Wir würden Sie beide gerne für ein Tagesseminar zu uns in unser Haus einladen. Von Freunden hörte ich, dass Sie gemeinsam ein Superteam sind.“ Das war der O-Ton in der E-Mail.

Und so war’s dann auch. Das ist echt ein Phänomen, dass Beate und ich uns die Bälle zuwerfen, meistens natürlich mit vorheriger Absprache, allerdings relativ häufig auch spontan. Und Gott schenkt einer jeden von uns genau das, was sie sagen soll. 85 Frauen gingen sehr bewegt und berührt mit viel Input und neuen Ideen nach Hause, und Beate und ich haben uns glücklich geredet.



Weil, das macht auch etwas mit uns, wenn wir merken, dass Gott unsere Fähigkeit dafür nutzt, anderen Menschen zu dienen.


hm

Montag, 18. Juni 2018

Doch kein Buch

„Was wünschst du dir zum Geburtstag?“, werde ich von Mann, Freunden und Kindern gefragt. 

„Nichts“ ist ja total bescheuert, weil natürlich doch jeder etwas schenken möchte. Deshalb sage ich: „Ich weiß nicht, ich hab gerade alles und brauche nichts. Überleg dir was. Nichts Großes, nichts Süßes und keinen Alkohol. Am liebsten so etwas wie Massagegutschein, einmal mein Auto putzen oder so.“ Etwas zum Entspannen oder Entlasten. Das kann ich gerade gut gebrauchen.

Beate hatte ich nichts gesagt, ursprünglich wollte sie mir ein Buch schenken, was wir dann aber bei unserem Treffen im Verlag beide selber geschenkt bekamen.

Heute kam ihr Geschenk, per Mail, obwohl ich erst am Freitag Geburtstag habe:

Mein spontanes Geburtstagsgeschenk für dich ist, 
dass ich in dieser Woche „Büro“ mache  :-)   …. 

Nur deine Geburtstagsmails kannst du selber beantworten… 


Beate und ich wechseln uns wöchentlich mit den Beantworten der Mails ab. Diese Woche wäre ich dran gewesen.

Meine spontane Antwort:

DU BIST SO COOL !!!!!!!!

Das freut mich MEGA – ich knutsch dich zu Boden.


hm

Donnerstag, 14. Juni 2018

Crêpes mit Suppe

„Mama, kannst du bitte gesund kochen?“ bittet mich Jonathan, der seit einer Woche wieder zu Hause wohnt. Zwei Jahre Bibelschule in Bad Gandersheim sind schneller vergangen als gedacht, und schon wohnt der Sohn wieder bei uns. Und sehnt sich nach gesundem Essen. 

„Ich koche meistens gesund!“, will ich zurückgeben, aber ich weiß, was er meint. Er verlässt sich einfach darauf, dass das, was ich koche gesund, nahrhaft und leicht ist. Und bevorzugt die Vollkornvariante. Einziger Gegner von Vollkorn und Co. ist mein Mann, aber der ist zurzeit auf Sardinien um das Haus urlaubsfertig zu renovieren. 

Heute gab es Crêpes. Allerdings ließ sich der Sohn nicht nehmen, da dick Nutella draufzuschmieren. „Das ist jetzt nicht SO gesund.“

„Sind ja Haselnüsse drin, das passt schon.“ gibt er zurück.

Hin und wieder mag ich Crêpes auch mit Nutella, aber gerade versuche ich aufgrund der Entzündung den Zucker etwas zu reduzieren. Also gab es für mich einen mit Apfel. 

„Wieviel Pfannkuchen passt auf einen Teller?“, werde ich hin und wieder in den Lebe-leichter-Kursen gefragt. 

Gestapelt sicherlich eine Menge.

Zwei würde ich sagen, und empfehle eigentlich nur einen zu essen, und dafür lieber eine Suppe vorneweg. Macht satter, hält länger an, und das Drittel Gemüse ist einfach sicher.

Ich mache den Teig aus Dinkelmehl, mit einem halben Anteil an Vollkorn.




hm

Mittwoch, 13. Juni 2018

In der Küche schöpfen

Maß zu halten ist ja ein großes Thema bei Lebe leichter. Einen Teller voll mit dem, was dir schmeckt, ein gutes Drittel Gemüse auf dem Teller, kein Nachschlag. 

Bewährt hat sich das Schöpfen aus der Küche. Lass einfach alles auf der Arbeitsplatte stehen, stelle Teller daneben und lass jeden selber nehmen. So kommst du seltener in Versuchung nochmals aufzustehen, weil es ja SO lecker war. 

Solltest du noch Hunger haben, darfst du von Gemüse/Salat nochmals nachnehmen. Aber nur bei Hunger, sonst nicht. Umso öfter du dich darin übst standhaft zu bleiben, umso leichter fällt es dir mit der Zeit. Gewohnheiten veränderst du durch permanentes Training. 




Wenn du dich jetzt fragst, was bei uns heute alles bei uns in den Töpfen war:

Pute mit Soße 
Reis und Buchweizen
Salat mit Balsamico und Olivenöl, Walnüssen und Kürbiskerne
Rohkostsalat 

Als Topping für den Salat wahlweise:

Himbeeren
Mandarine
Belugalinsen

Rühr ich nicht gleich in den Salat, weil das bei uns nicht jeder mag.

Und so sah mein Teller dann aus:





hm

Dienstag, 12. Juni 2018

Von der Sehnsucht zu laufen

In Österreich bin ich am vierten Tag von meinen Zimmernachbarinnen gefragt worden, ob ich tatsächlich jeden Tag laufe. 

Fast

Es war aufgefallen, dass ich morgens vor dem Frühstück für eine knappe Stunde unterwegs war. Laufen, beten, und im Falle des Seminars an einem Tag, Entscheidungssätze auswendig lernen. 

Von meinen Freundinnen, die das Seminar auch schon besucht hatten wusste ich: Es gibt nicht viel Zeit, kaum Pausen, keine Chance für Sport.

Aber morgens vor dem Frühstück gab es nur mittwochs mal eine Session, an den anderen Tagen war ich unterwegs. 

Jetzt darf ich gerade nicht. „Kein Sport, auch nicht laufen.“ sagt der Arzt. Heute kamen die Testergebnisse, ich hab das 3. Antibiotika bekommen und gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es wirkt. In spätestens 12 Tagen bin ich dann wieder superfit.

Mal drüber nachgedacht, wann DU Bewegung in deinen Alltag einbauen könntest? Wenn du irgendwann nicht mehr kannst oder darfst, dann würdest du es dir wünschen.

Noch zwei drei Tage Ruhe, und dann laufe ich auch wieder.



hm