Mittwoch, 25. März 2015

Einer für alle, alle für einen



Ich könnte eigentlich noch etwas ausführlicher über den Ladies-Day berichten, noch ein paar Fotos hochladen und versuchen, dir einen Ansatz dessen zu geben, was wir erlebt haben.

Aber das ist nicht möglich.

Dabei sein, anders geht es nicht.

Selbst wenn du die Fotos siehst, die Vorträge online anhörst, dir erzählen lässt wie es war, es kann dir dennoch nicht vermitteln, wie die einzelnen Frauen diesen Tag erlebt haben.
Viele Frauenherzen waren sehr berührt und bewegt, und das ist das, was wir wollten.

Was mich selber am meisten beeindruckt hat:

Wir sind nur eine kleine Gemeinde, aber jeder hat sich auf seine Art und Weise eingebracht. Jeder hat dazu beigetragen, dass dieser Tag so besonders wird. Und wir haben festgestellt, dass wir so vielfältige Gaben in der Gemeinde haben, dass wir nur staunen können.
Wäre ich für die Deko verantwortlich gewesen, ich hätte Primeln auf den Tisch gestellt.
Hätte H. die Moderation übernommen, sie hätte kein Wort herausgebracht, aber dafür waren die Fenster geputzt.

Hätte C. die Organisation übernommen, es wäre das reinste Chaos geworden, aber dafür hat er die unglaublichste Stimme in der Lobpreisband.

Hätte J. putzen müssen, er hätte es mit viel Zähneknirschen getan, die Torten hat er meisterlich gebacken.

Hätte C. die Sessions planen müssen, wäre sie völlig überfordert gewesen, aber dafür hat sie zusammen mit N. die wundervollste Deko erstellt.

Jeder hat das gemacht, was er gut kann, und somit war das große Ganze ein Gemeinschaftswerk.
War irgendwie so ein Einerfüralleundallefüreinending.

hm

Sonntag, 22. März 2015

London auf der Kippe

Völlig unbedarft hatte ich vor ein paar Wochen das Ticket nach London für meinen Mann und mich gebucht. Diesmal sollte es klappen, mit Visum. 

Anfang der Woche habe ich dann mal bei der britischen Botschaft in Frankfurt nachgefragt, um einen Termin für die Visabeantragung einzuholen. Da sagte mir die Dame am Telefon, das gehe nicht, man müsse den Antrag aus dem Internet runterladen, dann einen Termin in Müchnen, Berlin oder Düsseldorf für einen Fingerabdruck vereinbaren, das ganze würde dann nach London geschickt werden und dann müsse man sehen, ob das Visum rechtzeitig kommt. Fünf Wochen wären etwas knapp.

Mir stand der Mund offen, zumal die Antragsforumulare alle auf englisch sind. Ich erklärte der Dame, dass unser Englisch nicht so gut sei, dass wir Formulare ausfüllen könnten, da meinte sie doch glatt, mein Mann solle sich ein anderes Urlaubsziel suchen.

Uns blieb nichts anderes übrig, als eine kostenpflichtige Visaagentur zu beauftragen, und jetzt harren wir mal der Dinge. 

Mein Mann ist relativ gechillt. "Sollte das Visum nicht rechtzeitig da sein, fliegst du diesmal alleine. Schließlich bist du bei der Konferenz angemeldet."


hm

Donnerstag, 19. März 2015

Kleiner Vorgeschmack

Damit du nicht denkst, der Ladies-Day wäre ins Wasser gefallen, oder ich liege im Krankenhaus, oder ich schreibe keinen blog mehr, oder mir fällt nix mehr ein. Bin nur gerade im Ichhabsovielaufzuholeneskommtnochsovieldazwischenundhabkeinezeitblogzuschreiben-Modus. Aber bald meine Liebe, ist mein Schreibtisch leer, das Haus aufgeräumt und dann, dann berichte ich dir ALLES.







Und falls du jetzt schon neugierig warst: Ulrike hat schon geschrieben: HIER


hm


Mittwoch, 11. März 2015

Highlight des Jahres



„Schreib mal wieder blog.“, kam heute die Aufforderung meiner Freundin per SMS.
„Schätzchen, wenn ich für eins gerade keine Zeit habe, dann ist es Blogschreiben.“  geht mir durch den Kopf. 

Aber Recht hat sie ja. Sie weiß das zwar, aber du hast natürlich keine Ahnung davon, dass mein komplettes Denken und Handeln momentan nur „Ladiesday“ ist. Auch wenn wir bereits seit Wochen am Organisieren und Vorbereiten sind, die letzten Tage sind dann Ausnahmezustand. Alle Mitarbeiter sind busy, jeder in seinem Bereich. Erschwerend kommt nach dazu, dass wir alle der Reihe nach krank wurden. Aber wie cool, dass wir das dann am Samstag schon hinter uns haben.
Samstag sind wir alle fit.

Gestern vor dem Lebe-leichter-Kurs frage ich I., die letztes Jahr auch schon dabei war, ob sie alleine kommt oder noch jemanden mitbringt. 

„Ich bringe noch eine Freundin mit. Das wird ihr gut tun. Und ich freu mich schon riesig auf den Tag. Das war letztes Jahr das Highlight des Jahres 2014.

Ist auch für uns als Gemeinde das Highlight. 

Einziger Wehmutstropfen:
 
Am Samstag um 17.00 Uhr ist das alles schon wieder vorbei.

Sollte ich also bis nächste Woche nicht mehr schreiben, hat das was mit dem Highlight 2015 zu tun.
Aber wer weiß, vielleicht finde ich doch noch ne ruhige Minute.

Falls du dabei bist: Freu dich.

Falls du dich noch spontan anmelden möchtest:

cza@cz-agape.de

Und am Sonntag spricht unsere Gastreferentin Mia Friesen auch noch im Gottesdienst. 



Da bist du natürlich auch eingeladen, und kannst sogar deinen Mann mitbringen, oder deinen Bruder, oder deinen Vater, deinen Sohn, den Postboten…..naja, du weißt schon, nen Mann halt. Die dürfen beim Ladies-Day nämlich nicht mit dabei sein.

hm

Donnerstag, 5. März 2015

Überraschungsparty



Das war doch mal ein Geburtstag der besonderen Art.

M. hatte das alles ohne Wissen seiner Frau P. geplant, und die hat tatsächlich bis zur letzten Minute nichts geahnt. 

Vor ein paar Wochen rief mich M. abends um 22.00 Uhr an (ich lag schon im Bett), er plane eine Überraschungsparty für seine Frau. Die wird 50, will das nicht feiern und denkt, dass sie am Abend vorher  für ein paar Tage in Urlaub fliegt. Heimlich hat er alle Freunde und Bekannte zur Party eingeladen, hat ein Restaurant gebucht, eine Band engagiert und seine Frau letzten Freitag für den angeblichen Urlaub auf Zypern packen lassen.

Mit den anderen Gästen standen wir dann abends pünktlich um 19.00 Uhr im Restaurant. M. fuhr mit P. und ihrer Tochter am Restaurant vorbei, kehrt noch einmal um, weil er „angeblich“ vergessen hatte dort etwas abzugeben. Die Tochter von P. lotste sie unter dem Vorwand nochmals auf die Toilette zu müssen ins Restaurant.

Und da standen wir, alle mit Sektglas und Wunderkerzen in der Hand und die Band spielte: „Tränen lügen nicht.“

In dem Moment war Zypern vergessen und die Party wurde ein echter Erfolg. 
 
Und auch, wenn ich am nächsten Tag auf einem Frauentag sprechen musste, war es dennoch cool dabei zu sein.



Und einen Tag später durfte das Geburtstagskind dann doch noch für ein paar Tage in den Urlaub.

hm

Mittwoch, 4. März 2015

Ich, du, wir



Habe heute ein interessantes Interview mit dem dm-Chef Erich Harsch gelesen. Und bin an einer Aussage hängengeblieben:

„Freiheit ist nicht zu tun und zu lassen, was man will, sondern sie bedeutet zunächst einmal Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Derjenige, der nicht bereit ist, Verantwortung für das Ganze zu tragen, steht im sozialen Leben schnell alleine da. Folglich stellt sich die Frage: Wann bist du frei? Nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, immer nur in der Gegenwart.“

Den kompletten Bericht gibt es im Wirtschaftsmagazin "inside B"

Mal wieder ein Gedanke, den ich weiter denke. Die Idee, die dahinter steckt ist doch, dass Egoismus und Egozentrik letztendlich zur Einsamkeit führt. Wer sich immer öfter für das „wir“ engagiert, nach dem „du“ fragt, und dabei trotzdem das „ich „ nicht vernachlässigt, der lebt in sozialer Kompetenz in der Gesellschaft. 

Ich ermutige dich sehr dazu, auch an dich zu denken, Zeit für dich zu nehmen, deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Das ist wichtig. 

Aber wie schnell fällt man von einem Extrem ins andere. 

Wenn du dich nämlich immer nur um dich und deine Bedürfnisse kümmerst, ständig mit dir selbst beschäftigt bist, mit deinem Essproblem, mit deinen Verletzungen, mit deinem Stress, mit deinen Herausforderungen, wenn sich alle nach deinen Launen, nach deinen Befindlichkeiten, nach deinen Erwartungen richten müssen, dann fehlt die Ausgewogenheit. Manchmal ist es gut, einfach mal den Fokus von sich wegzulenken.

Und das Besondere an dieser Lebenshaltung: Herausforderungen, denen du vorher große Bedeutung beigemessen hast, verblassen plötzlich und sind nicht mehr da. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich mit so einer Lebensweise so mancher Therapeut oder Seelsorger sparen lässt.

Auch ne Art leichter zu leben.

hm

Dienstag, 3. März 2015

Das ist alles nur geklaut



Ich geb es zu. Ich bin ein Dieb.

Egal wo ich hinkomme halte ich die Augen auf. Höre ich einen guten Spruch, schreib ich den auf. Probiere ich ein leckeres Essen, frag ich nach dem Rezept. Gefällt mir bei einem Frauenfrühstück ein Lied ganz besonders, notiere ich es, und frage manchmal nach den Noten.  Lese ich einen guten Artikel, merke ich mir das, was mich besonders angesprochen hat. Komme ich zu anderen nach Hause, schaue ich mir die Deko an und fotografiere manchmal gute Ideen. Gefällt mir etwas Anschauliches während einer Predigt, verwende ich das manchmal auch. Klar hab ich auch viele eigene Ideen, aber manche Sachen sind einfach nur geklaut.

Letztes Jahr zum Ladies-Day hatten wir Karin Schmid als Sprecherin zu Gast. Und ich musste ihr gestehen, dass wir die eine oder andere Idee von ihrem Ladies-Day in Schorndorf abgeschaut haben.

„Na super, genauso mache ich es auch.“, verrät sie mir. „Du glaubst doch wohl nicht, dass uns das alles alleine einfällt. Wir sind auch immer auf der Suche nach guten Ideen. Ich halte überall die Augen offen. Und ich hab mir schon ganz viel hier bei euch abgeschaut.“

Na, da bin ich sehr gespannt, denn bei der nächsten Ladies-Conference in Schorndorf bin ich als Sprecherin mit dabei.

Und obwohl wir unseren Ladies-Day schon komplett fertig geplant haben, fahren wir mit ein paar Frauen ganz spontan am Freitag nach Karlsruhe zur Ladiesnight. Und wer weiß, vielleicht holen wir uns da noch die ein oder andere Idee. Vielleicht nicht mehr für den Ladies-Day, aber für unser nächstes Event. 

Am letzten Wochenende beim Frauentag in Knittlingen bin ich auch fündig geworden. Dachte ja, ich hätte bereits das leckerste Jogurt -Salatsoßenrezept, aber das hier ist noch besser:

Salatsoßenrezept von B.:

250 g Essig
250 g Wasser
120g Zucker
30g Salz,
20g Gemüsebrühe
200g Saure Sahne
300g Naturjoghurt
60g Senf
250 ml Öl

Essig, Wasser, Zucker, Salz und Gemüsebrühe 6Min./Varoma/Stufe 1, danach restliche Zutaten in den Mixtopf 10 Sek./Stufe 5.



Geht natürlich auch ohne Thermomix.

Fazit meines Großen: "Mama, schickst du mir bitte das Rezept, ist ja megalecker."

hm