Freitag, 30. Mai 2014

Wäsche sortieren

Seit ein paar Jahren habe ich eine gute Gewohnheit entwickelt. Während ich im Keller Wäsche sortiere, telefoniere ich, meist mit der Familie. Mit Headset, so dass ich die Hände frei habe. Klappt vorzüglich, denn Wäsche sortieren ist keine gedankliche Herausforderung (außer der Frage, wem diese Hose gehört), so dass ich mich voll und ganz meinem Gesprächspartner widmen kann.






„Hast du meine Wäsche gewaschen?“ fragt mich mein Mann vorgestern, der etwas verzweifelt in der Kleiderkammer steht.

„Hab ich, nur noch nicht sortiert.“

Schon über eine Woche nicht. Weil mein Headset nicht richtig funktioniert. Irgendwie klappt die Verbindung zum Telefon nicht mehr. 

Aber wenn der Mann dann schon zum zweiten Mal nach seinen Klamotten fragt, muss ich doch mal wieder das Teil in Gang bringen.
Und siehe da. Hat doch gleich die ganze Familie wieder was zum Anziehen. Und die neusten Neuigkeiten mit der Freundin aus dem Norden sind auch ausgetauscht.
Und falls du dich schon gefragt hast:

Prinzbach war der Hammer, es gab Wild anstatt Zwieback, der Garten ist noch nicht fertig, die Jungs alle umgezogen, und nächste Woche kommt meine Mama zu Besuch, das erste Mal seitdem wir hier wohnen.





hm

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen