Freitag, 19. Oktober 2018

Meine Entscheidung

"Wer bitteschön joggt morgens um 7:00 Uhr?", fragt mich mein Sohn gestern morgen. Und auch meine Tochter schüttelt mit dem Kopf.

Ich erkläre ihnen, dass mir Bewegung einfach guttut, dass ich sie für meine Seele brauche und um fit zu bleiben. "Ja, aber du hast schon auch Lust drauf, oder?", fragt mich der Große.

Nö, eigentlich nicht, eigentlich würde ich morgens lieber noch ein bisschen länger mit der dampfenden Tasse Kaffee im Bett sitzen und lesen. Aber weil ich um die positiven Auswirkungen von Sport weiß, entscheide ich mich dafür. FAST täglich.

Diese täglichen Entscheidungen machen den Unterschied.

Heute morgen sieht die Küche aus wie einmal explodiert.



Der 24jährige ist heute 24 geworden, überall liegen Geschenkpapier, Reste vom Frühstück, noch nicht fertig gestellte Torten inklusive noch nicht weggeräumte Küchenmaschine, Abwasch von gestern, weil die Geschirrspülmaschine kaputt gegangen ist, Geschenke für die Schwiegertochter, die gestern 24 wurde und heute Abend kommt.

Grund genug, HEUTE nicht zum Sport zu gehen, die Torten fertigzustellen, abzuwaschen, aufzuräumen und überhaupt sollte auch mal wieder gesaugt werden......

Und was mache ich? Fahre mit dem Fahrrad ins Fitnessstudio und hinterher zum Einkaufen.

2 Stunden später sieht die Küche noch genauso aus,



ich frühstücke erst einmal,



schreibe Blog und JETZT reicht es immer noch aufzuräumen.

Ist doch krass, wir meinen immer zuerst alles andere erledigen zu müssen, und wenn dass dann gemacht ist, DANN hätten wir mal Zeit für uns, für die Bewegung, für die gesunde Ernährung.

Da mache ich einfach nicht mit. Da entscheide ich mich einfach anders. Weil ich Sport für sehr viel wichtiger halte, als dass die Küche SOFORT aufgeräumt werden muss.

Lieg ich nämlich mit Rückenschmerzen oder Burnout auf dem Sofa, räumt da auch keiner auf.

hm

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